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Andreas Bänziger

online Wöchentliche Gebetsgruppe

Wöchentliche Gebetsgruppe

Wir singen ein Lied aus dem Kirchengesangbuch,
lesen einen Psalm, tauschen Gebetsanliegen aus und
beten gemeinsam für diese Anliegen, unterbrochen
durch ein paar Lieder aus dem Liederbuch 'Rückenwind'.

Mittwochsgebet 20.5.2020 – Rogate
Wochenspruch: «Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.»
Psalm 66,20
• Lied RG 242,1-5 Lobe den Herren

• Lesung RG 137 Psalm 121

• Hier ein Input von Daniel Kolenda, Afrika-Evangelist:
Was ist in deiner Hand?
Als Gott Mose dazu berufen hatte, die Kinder Israels aus Ägypten zu führen, war Mose mit dieser Aufgabe völlig überfordert. Er hatte tausend Fragen in seinem Kopf und konnte sich nicht einmal im Traum vorstellen, wie er einen solchen Auftrag überhaupt angehen sollte. Er fing an, Gott mit Fragen, Sorgen und Einwänden zu bombardieren, aber Gott sagte nicht: „Mach dir keine Sorgen, Mose. Wir machen das so: Erstens werde ich das Wasser des Nils in Blut verwandeln. Dann sende ich eine Frosch-Plage, gefolgt von einer Läuse- und Fliegenplage. Danach bringe ich alle Nutztiere um, sende Blutgeschwüre, Hagel und Heuschrecken. Darauf folgt die Dunkelheit und zum Schluss sterben Ägyptens Erstgeborene. Wenn du dann erst einmal aus Ägypten heraus bist, öffnet sich vor euch das Rote Meer und ich führe euch als Wolkensäule am Tag und als Feuersäule bei Nacht durch die Wüste.“ Ich bin mir sicher, dass die Auslegung eines so detaillierten Plans für Mose ein Trost gewesen wäre. Als Mose aber all seine drängenden Fragen darüber, wie Gott denn Sein Volk nun genau aus Ägypten befreien wollte, stellte, antwortete Gott ebenfalls mit einer Frage seinerseits: „Mose, was hast du in deiner Hand?“ Mose antwortete: „Einen Stab“.
Denk mal eine Minute über die Skurrilität der Aufgabe nach, um die Gott Mose bat. Er schickte diesen, sich auf der Flucht befindenden Vagabunden in das mächtigste Imperium der Welt, um Sein Volk zu befreien. Und alles was Mose dabeihatte war ein Stab! Während des gesamten Exodus, mit all seinen Zeichen, Wundern und den abenteuerlichen, weltverändernden Taten hatte Mose nicht mehr in seiner Hand als einen Stab. Aber als Mose das tat, was er konnte, als er den Stab in seiner Hand nutzte, entfaltete sich der Rest der Geschichte – jede Begebenheit löste die nächste wie in einem Dominoeffekt aus, und führte letztendlich ins Gelobte Land.
Im Moment sorgen sich, wegen der Covid-19-Pandemie, Menschen weltweit. Viele haben ihre Arbeit, ihr Einkommen oder ihre Sicherheit verloren. Sie haben viele Fragen und Bedenken wegen ihrer Zukunft. Wenn du dich unsicher fühlst, dann ist dies vielleicht ein Wort vom Herrn für dich. Ziehe in deinem Leben heute Bilanz und schaue, was du in deiner Hand hast. Dies können Menschen sein, Beziehungen, Interessen, Möglichkeiten, Gedanken oder Träume. Es besteht die Chance, dass der Same der Zukunft schon in die Erde deines Lebens gepflanzt wurde. Bitte Gott, dir Weisheit zu geben, damit du die Dinge unterscheiden kannst. Dann sei fleißig und bewässere den Samen und hab Geduld, auf die Ernte zu warten. Sorge dich nicht – denn wenn Gott einen Weg für eine ganze Nation machen kann, indem er einen einzigen Stab benutzt, dann kann er mit Sicherheit einen Weg für dich machen.

Sing & Pray:
+25 Gross ist unser Gott
+89 Wer bittet, dem wird gegeben
+67 Herr, dein Name sei erhöht

Gebetsanliegen:
  • Dank / Wir danken:
    • für das Leben in unserer Kirchgemeinde.
    • für die gut besuchten Livestream-Gottesdienste.
    • dass die Corona-Ansteckungen weiter zurückgegangen sind.
    • für den Heiligen Geist, der uns als Tröster gegeben ist und uns in jeder Situation Kraft und Trost gibt.
    • dass ein sehr guter Kandidat fürs Pflegeramt gefunden werden konnte.
  • Fürbitte / Wir beten:
    • für alle Livestream-Gottesdienste, an Auffahrt mit Pfr. Buchegger und nächsten Sonntag mit Pfr. Schmid.
    • dass viele Gemeindeglieder in dieser speziellen Zeit Gottes Nähe erfahren und im Glauben Kraft und Trost erhalten.
    • für die Menschen in den Alters- und Pflegeheimen, dass sie trotz Einschränkungen bezüglich Besuchen sich getragen wissen und gut betreut werden.
    • für die Konfirmanden, dass sie zum Glauben an Jesus Christus finden und für gute Vorbereitungen der Konfirmationsfeiern.
    • dass die ganze Corona-Krise bald überwunden werden kann und für alle Kranken und Rekonvaleszenten um Heilung.
    • für Menschen am Rand der Gesellschaft, die jetzt besonders unter der angespannten Situation leiden.
    • für Israel und das jüdische Volk weltweit um Frieden und Bewahrung, sowie die Eindämmung antisemitischer Tendenzen.
    • für die verfolgten und bedrängten Christen in Ländern, in denen die Menschenrechte (noch) nicht eingehalten werden.
    • für die Flüchtlinge und Menschen in armen Ländern, welche noch stärker von der aktuellen Krise betroffen sind.
    • dass durch die Corona-Krise Gottes gute Pläne für alle Menschen in Erfüllung kommen; denn er will, dass alle gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
    • für unsere Stadtverantwortlichen: für den Stadtpräsidenten Anders Stokholm, die Stadträte Elsbeth Aepli-Stettler, Barbara Dätwyler, Fabrizio Hugentobler und Andreas Elliker um eine gute Zusammenarbeit; für den Gemeinderat, die Chefs und Mitarbeitenden der Ämter und Institutionen in unserer Stadt. Wir bitten um Weisheit, Liebe und Kraft für ihre Aufgaben zum Wohle der Bevölkerung und um Gottes Segen.
    • für die Vorstellung des Kandidaten fürs Pflegeramt in der Kirchenvorsteherschaft am 16. Juni.
    • für jede einzelne Person unserer Gebetsgruppe…
    • Im Rahmen von "30 Tage Gebet für die islamische Welt" während des Ramadan beten wir heute für die Mbojos aus Sumbawa in Indonesien, unter denen gerade ein Aufbruch zum Glauben an Jesus Christus stattfindet, dass viele zum Glauben kommen und eine gute Bildung erhalten.


Hinweis: Nächsten Mittwoch (Pfingstferien) findet kein offizielles Mittwochsgebet statt.
Kontakt: Pfr. Andreas Bänziger
Besuche: 39 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch