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Samuel Kienast

Befreit zu neuem Leben - Predigt zu Röm 6,1-4.12-13 vom 20.August

Lenzi - Scalottas-Danis-Stätzerhorn (Foto: Samuel Kienast)

"Wir sind für die Sünde tot ... und gehen in der Wirklichkeit eines neuen Lebens unseren Weg". Das schreibt Paulus im Römerbrief. Wie kann das gemeint sein? Wie kann das verstanden werden? Der Versuch einer Auslegung dieses schwierigen Bibeltextes.
Samuel Kienast,
Röm 6,1-4.12-13 - WOR 20.08.2017 - Befreit zu neuem Leben
(Zum Anhören auf den Titel klicken und im "download" starten)


Römerbrief 6,1-4 & 12-13:
1 Was folgt nun daraus? Etwa: Lasst uns der Sünde treu bleiben, damit die Gnade umso grösser werde? 2 Gewiss nicht! Wir, die wir für die Sünde tot sind, wie sollten wir noch in ihr leben können?

3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?  
4 Wir wurden also mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, auch wir in der Wirklichkeit eines neuen Lebens unseren Weg gehen.
  
12 Lasst also die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leib, sonst werdet ihr seinem Begehren gehorchen.  
13 Stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit,
sondern stellt euch vielmehr Gott zur Verfügung als solche, die unter den Toten waren und nun lebendig sind: Stellt eure Glieder Gott zur Verfügung als Waffen der Gerechtigkeit!


Gebet (aus Frankreich, 1912)

Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe schenke, wo man sich hasst,
Dass ich vergebe, wo man sich beleidigt,
Dass ich vberbinde, wo Streit ist,
Dass ich Hoffnung wecke, wo die Verzweiflung quält,
Das ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
Dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Ach Herr, lass du mich danach suchen,
Nicht dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste.
Nicht dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe.
Nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn er sich für andere hergibt, der erhält sich.
Wer sich nicht selber sucht, der findet sich.
Wer vergibt, dem wird vergeben.
Und wer stirbt, der wacht auf zu ewigem Leben.
Bereitgestellt: 21.08.2017      
aktualisiert mit kirchenweb.ch