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Samuel Kienast

Predigt zum Palmsonntag: Mk 14,3-9 - Alles ist nicht genug

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Der Jubel am Palmsonntag: Wichtig, richtig und angemessen - trotzdem irritierend.
Die Salbung von Jesus: Eine Verschwendung - trotzdem das einzig richtige
Samuel Kienast,


Matthäus 21,1-9:
Und als sie sich Jerusalem näherten und nach Betfage an den Ölberg kamen, 
da sandte Jesus zwei Jünger aus und sagte zu ihnen: 
Geht in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn jemand euch Fragen stellt, so sagt: Der Herr braucht sie, er wird sie aber gleich zurückschicken. 
Das ist geschehen, damit in Erfüllung gehe, was durch den Propheten gesagt ist:
Sagt der Tochter Zion:
Siehe, dein König kommt zu dir,
sanft, und auf einem Esel reitend,
auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.

Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen befohlen hatte, 
brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider auf sie, 
und er setzte sich darauf.
Eine riesige Menschenmenge hatte auf dem Weg ihre Kleider ausgebreitet, einige schnitten Zweige von den Bäumen und breiteten sie auf dem Weg aus. Und die Scharen, die ihm vorausgingen und die ihm folgten, schrien:
Hosanna dem Sohn Davids!
Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn,
Hosanna in der Höhe!

Lk 19,39-40
Und einige von den Pharisäern, die unter dem Volk waren, sagten zu ihm: Meister, bring deine Jünger zum Schweigen! 
Und er antwortete: 
Ich sage euch: 
Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.

Markus 14,1-9
Als er in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen war und bei Tisch sass, kam eine Frau mit einem Alabastergefäss voll echten, kostbaren Nardenöls; sie zerbrach das Gefäss und goss es ihm über das Haupt. 
Da wurden einige unwillig und sagten zueinander: 
Wozu geschah diese Verschwendung des Öls? Dieses Öl hätte man für mehr als dreihundert Denar verkaufen und den Erlös den Armen geben können. 
Und sie fuhren sie an. 

Jesus aber sprach: 
„Lasst sie! Was bringt ihr sie in Verlegenheit? 
Sie hat eine schöne Tat an mir vollbracht. 
Arme habt ihr ja allezeit bei euch und könnt ihnen Gutes tun, sooft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht allezeit. 
Was sie vermochte, hat sie getan. Sie hat meinen Leib im Voraus zum Begräbnis gesalbt. 
Amen, ich sage euch: Wo immer in der ganzen Welt das Evangelium verkündigt wird, da wird auch erzählt werden, was sie getan hat, zu ihrem Gedächtnis.
Bereitgestellt: 06.04.2017      
aktualisiert mit kirchenweb.ch