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Samuel Kienast

Wenn PolitikerInnen beten kommt die Sonne...

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Die Stadt Frauenfeld und die Landeskirchen luden am Sonntag zur Bettagsfeier beim Soldatendenkmal ein.
Samuel Kienast,
Das Wetter war trist und grau, als Pfr. Samuel Kienast zur Bettagsfeier begrüsste. Anstelle des durch Corona verhinderten Militärs legte er gemeinsam mit Stadtpräsident Anders Stokholm einen Kranz beim Soldatendenkmal nieder.
"Auf die Haltung kommt es an", meinte Anders Stokholm in seiner Bettagsansprache und nahm dabei Bezug auf die kniende Soldatenfigur, die 1921 von Otto Schild geschaffen wurde. "Alle Macht ist uns geliehen. Wie wir damit umgehen, ist entscheidend". Und: "wer Entscheidungen fällt, macht auch Fehler und darf dazu stehen", forderte er die zahlreichen Teilnehmenden anlässlich des Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettags auf.
"Ein Denkmal soll uns nicht kalt lassen", ergänzte der Kath. theol. Leiter Thomas Markus Meier, "Denk mal! Besinne dich! Gerade in der heutigen Zeit". PolitikerInnen aller Fraktionen sprachen die Gebete.
Besser getimte hätte das Wetter nicht sein können: "aus dem grauen Luftgebilde, tritt die Sonne klar und milde" – gerade bei diesen Worten der Landeshymne liess sich auch die Sonne blicken, so dass die BesucherInnen es sich nicht nehmen liessen gemütlich zahlreiche Würste zu verspeisen.

Bereitgestellt: 20.09.2020     Besuche: 4 heute, 104 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch