Gemeindedialog

Rund 80 Personen trafen sich im Juni 22 zum Dialog im Kurzdorf und tauschten über ihre Vorstellungen und Wünsche bezüglich unserer Kirchgemeinde aus. Die Resultate waren so ermutigend, dass die Kirchenvorsteherschaft die Ausweitung des Dialogs auf die ganze evangelische Kirche Frauenfeld beschlossen hat.

Der Kurzdorf-Dialog lebt unter dem neuen Namen Gemeindedialog weiter. Der Auftrag wurde von der Kirchenvorsteherschaft erteilt, dieses zukunftsgerichtete Projekt zu leiten.
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Wie geht's weiter?

An dieser Stelle werde wir laufend über den Stand, die geplanten Aktivitäten und die Ergebnisse orientieren.

Umfrage

Wir möchten mit Ihnen in Dialog treten mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen in Frauenfeld ein «Zuhause in unserer Kirche» zu ermöglichen. In welche Richtung soll sich unsere Kirche aus geistlicher, kultureller und sozialer Sicht entwickeln?

Denken Sie über Ihre Kirche nach. Was beschäftigt Sie und wo sehen Sie sich in der evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld?

Interessensgruppen

Als weiteren Schritt im Gemeindedialog diskutieren wir miteinander in drei verschiedenen Veranstaltungen spezifische Interessensgebiete. Wem das eine oder andere besonders auf dem Herzen liegt, hat hier die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und mitzugestalten.



Kinder, Jugend und Familien, 3. Oktober 2023 um 19:30 Uhr im VIVA.


Miteinander Generationenkirche, 4. Oktober 2023 um 19:30 Uhr im VIVA


Gottesdienst, Worship, Spiritualität, 31. Oktober 2023 um 19:30 im VIVA

Resultate hören und diskutieren

Der Gemeindedialog entstand im Herbst 2022 aus dem Kurzdorfdialog vom 15. Juni 2022. Das

lebhafte Interesse und die gesammelten Informationen von den mehr als 40 engagiert diskutierenden Teilnehmern waren eine klare Aufforderung für die Kirchenvorsteherschaft (KV), den Dialog weiterzuführen.

Als erstes beauftragte die KV Pfr. Kienast, einen Gottesdienst für junge Erwachsene ins Leben zu rufen. Daraus entstand ein Projekt der evang. Kirchgemeinde Frauenfeld und der Chrischona Frauenfeld, das Cross Road heisst. Die Cross Road ist ein monatlicher christlicher Event für Jugendliche und junge Erwachsene in der Region Thurgau.

Die KV gab den Auftrag, eine dreiteilige Untersuchung der Kirche durchzuführen: Umfrage unter allen Mitgliedern der Kirchgemeinde Frauenfeld, Interviews mit allen Mitarbeitenden und die gezielte Vertiefung von brennenden Themen in Interessensgruppen. Die gesammelten Daten werden die prozessorientierte organisatorische Arbeit bereichern, die die KV in den letzten Jahren geleistet hat. Ein Lenkungsgremium, bestehend aus Kirchenpräsident Heinz Stübi, Pfrn. Walch Schindler und Pfrn. Giselbrecht traf gemeinsam die Entscheidungen während der Untersuchung.

Jedes stimmberechtigte Mitglied der Kirche erhielt mit der Einladung zur Kirchgemeindeversammlung vom 8. Mai einen Fragebogen mit der Bitte über Ihre Kirche nachzudenken, was sie beschäftigt und wo sie sich in der evang. Kirchgemeinde Frauenfeld sehen. 159 Mitglieder haben sich schriftlich oder über das Online-Formular an der Umfrage beteiligt, ihre Interaktion mit der Kirchgemeinde, ihre Meinungen, was die Kirche in Frauenfeld für sie ist, tut und tun soll in Kommentaren beschrieben. Das entspricht einer Beteiligung von circa 2.3 % der Mitglieder - keine Antwort ist auch eine Antwort.

Der Interviewprozess mit den Mitarbeitenden war enorm erfolgreich, um bei den unter dem Seelsorgegeheimnis durchgeführten Interviews ungefilterte, ungeschönte und aus der Tiefe ihrer Herzen mit uns geteilte Informationen zu erhalten. Die aufrichtige Leidenschaft für die Kirche war in jedem Interview offensichtlich.

Als dritten Schritt im Gemeindedialog wurde in spezifischen Interessensgebieten diskutiert: Kinder, Jugendliche und Familie, Miteinander Generationenkirche und Gottesdienst, Worship, Spiritualität.

Werkstattbericht 22.11.2023

Da leider die angekündigte Gesamtpräsentation noch nicht fertiggestellt ist, bekommen die Teilnehmenden einen Werkstattbericht des bisherigen Prozesses. Die schriftliche Umfrage ist ausgewertet, die Interviews sind gemacht und die Workshops haben stattgefunden. Damit kann aufgezeigt werden, welche Fragen gestellt wurden und welches Meinungsspektrum sich dabei gezeigt hat. Das regt zum weiteren Dialog und zum vertieften Nachdenken an.
Der Abend klingt mit einem Apéro aus.

Pfarrerin Esther Walch Schindler