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Hansruedi Vetsch

Danke: Das war die Nacht der Lichter 2015

Nacht der Lichter 2015<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>882</div><div class='bid' style='display:none;'>6110</div><div class='usr' style='display:none;'>24</div>

Nacht der Lichter 2015

Viele Menschen erinnern sich gerne an die vergangene Nacht der Lichter in der evangelischen Stadtkirche Frauenfeld zurück. Aus der ganzen Region kamen die Gottesdienstbesucherinnen und –besucher. Junge und ältere Menschen, Familien mit ihren Kindern, ebenso Alleinstehende und Paare.

Auch dieses Jahr luden wir ein zu einer ökumenischen Feier mit Taizéliedern, Gebeten und Zeiten der Stille in der mit vielen Kerzen geschmückten Kirche - ganz im Geiste der Communität von Taizé.

Taizélieder, wie «Nada te turbe» oder «Ubi caritas» ertönten mehrstimmig und von einem kleinen Ensemble begleitet wunderbar in der grossen Stadtkirche. In ihrer Schlichtheit laden die Taizélieder ein, sich Gott in der Stille anzuvertrauen. Die Sehnsucht nach Stille war spürbar.

Menschen tauchten in eine Tiefe ein, die mehr ist, als nur eine Pause oder ein Unterbruch vom hektischen Alltag. Eine Stille, die herausnimmt und befreit, die einem ganz wegnimmt von allem, aber auch wirklich allem. Dies ist keine Flucht, im Gegenteil: Es ist ein Innehalten, ein sich Niederlassen, ein tiefes Ausatmen mitten im Leben. Die Nacht der Lichter in der evangelischen Stadtkirche Frauenfeld ist ein Ort, wo Menschen zusammenkommen um gemeinsam still zu werden. Und in dieser Stille und der Schlichtheit auch der Taizégesänge, erfahren die Besucher/-innen jene Ruhe, die notwendig ist, um mit dem eigenen Leben Gott ganz nahe zu sein.


Viele Menschen nutzten die Möglichkeit am Kreuz, das im Anschluss an den offiziellen Teil auf den Boden gelegt wurde, ihre ganz persönlichen Anliegen im Stillen und mit einer Kerze Gott anzuvertrauen. Getragen wurden diese Gedanken und Gebeten von den vielen die noch lange in der Kirche blieben und weitersangen.

Es tut gut in der Gemeinschaft mit anderen singen: „Gott, laß meine Gedanken sich sammeln zu dir.
Bei dir ist das Licht, du vergißt mich nicht. Bei dir ist die Hilfe, bei dir ist die Geduld. Ich verstehe deine Wege nicht,aber du weißt den Weg für mich." Es ist diese Nähe zu Gott, die in der Stille erfahrbar wird, die mir wieder Kraft gibt für den Alltag.
Bereitgestellt: 08.11.2015      
aktualisiert mit kirchenweb.ch