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Andreas Bänziger

Angenommen

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Winterstimmung

„Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens bei Gott angenommen sind, haben wir Frieden mit Gott. Das verdanken wir Jesus Christus, unserem Herrn.“
(Römer 5,1)
Pfr. Andreas Bänziger,
Abgelehnt zu werden gehört zu den schmerzhaften Grunderfahrungen unseres Lebens. Ablehnung erfahren wir, wenn unsere Leistung nicht genügt, wenn eine Beziehung zerbricht, wenn wir den Massstäben unserer Mitmenschen nicht entsprechen oder in unseren eigenen Augen versagen. An solchen Tagen fühlen wir uns wie ein Skifahrer im Nebel, die Orientierung fällt schwer, alles erscheint mühsam.
Im Römerbrief erklärt Paulus, wie wir aus diesem ‚Nebel’ herauskommen. Durch Jesus Christus wissen wir uns von Gott angenommen. Er hat Frieden gestiftet zwischen Gott und uns. Was für ein Geschenk! Gott nagelt uns nicht auf unsere Fehler fest, sondern schenkt uns immer wieder einen Neuanfang. Jesus hat diesen Frieden erwirkt durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung von den Toten. Jesus eröffnet uns einen Schutzraum, in dem wir getrost leben und eines Tages auch sterben können.
In unseren Gottesdiensten soll etwas von diesem Frieden erfahrbar werden. Jeder darf kommen, so wie er ist. Gott will mit uns zu tun haben – trotz unserer Schwächen. Bei ihm sind wir angenommen nicht aufgrund unserer Leistung, sondern einfach, weil wir seine Kinder sein dürfen.
Ich wünsche uns allen in der kommenden Passionszeit diese Erfahrung, dass wir aus dem Nebel herauskommen und uns die „Sonne der Gerechtigkeit“ aufgeht!
Andreas W. Bänziger, Pfarrer
Bereitgestellt: 05.02.2007      
aktualisiert mit kirchenweb.ch