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Hansruedi Vetsch

Das Wunder von Bethlehem (Sunntigschuel Wiehnacht )

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Alle Singen

Die Glocken läuteten kurz vor 17 Uhr am Sonntag, 17. Dezember gleichzeitig das Ende des Weihnachtsmarktes in der Altstatt und der Beginn der Sunntigschuel Wiehnacht ein. Die Stadtkirche hat sich innert kurzer Zeit gefüllt: Schätzungsweise gegen 500 Personen jeden Alters, Säuglinge im Kinderwagen, Kindergärtner, Primarschüler, Jugendliche, Familien, aber auch viele Grosseltern mit Ihren Kindern waren gekommen.
Hansruedi Vetsch,
Traditionellerweise ist die Sunntigschuel Wiehnacht ein Gottesdienst. So hat Pfr. Hansruedi Vetsch, der die Sunntigschuel in Frauenfeld koordiniert, alle Anwesenden begrüsst und gebetet. Mit dabei waren über 60 Kinder des Drittklass Religionsunterrichts. Unter der Leitung der Katechetinnen und des Organisten Hans Stettler, haben sie Lieder aus dem Repertoire der „Mitsing Wiehnacht“ von Andrew Bond einstudiert und gesungen.

Das Krippenspiel der Sunntigschuel ist jedes Mal eine Herausforderung für die 7 Sunntigschuelleiterinnen. Es gilt allen rund 30 Sunntigschüler und – schülerinnen, vom Kindergärtler bis zur 4. Klässlerin eine Rolle zu verteilen. Mit nur wenigen Proben ist ein schönes Theater entstanden, dessen Botschaft ganz einfach und daher auch so gut verständlich war:

Menschen, die in Bethlehem die Geschichte nur neben bei erlebt haben und daher in der Bibel gar nicht erwähnt werden, stehen im Mittelpunkt. Sie wissen nicht, was sie mit all diesen Aussagen über das Paar im Stall anfangen sollen: Ist da etwas Wahres daran, dass es sich um einen neuen König handelt? Ist das jetzt eine Heilige Nacht? Ihre Zweifel behalten sie, bis sie selber die Begegnung mit Jesus machen und feststellen, dass all das was sie bisher geplagt und gelitten haben, durch diese Begegnung unwichtig wurde.

Die Sunntigschuel Wiehnacht lebt von den ganz einfachen Gesten, von kleinen Kindern, die herzhaft Trompete und Flöte spielen. Gerade durch diese Einfachheit, wird die Einfachheit der Geburt spürbar: Keine Show, sondern herzliche Ehrlichkeit.

Der lang anhaltende Applaus hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Sunntigschuel und Drittklass Religionsunterricht Anklang gefunden hat, aber auch wie toll die Sunntigschüler gespielt haben. Der Satz des Hirten war auch das Empfinden der Zuschauer: „Mir freued üs, jetzt händ mir de Retter gseh. Chömed mir gönd zrugg und verzelled das allne Lüüt wo mir gsehnd“
Bereitgestellt: 26.12.2006      
aktualisiert mit kirchenweb.ch