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Barbara Keller

60+ Ferien in Seefeld im Tirol

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Abschiedsbild am letzten Tag

Auf zum fröhlichen Reisen! Das ist das Motto unserer diesjährigen 60+ Ferien in Seefeld.
Barbara Keller,
Samstag, 20. Juni 2015: Anreise
Mit SeniorInnen zu reisen ist einfach wunderschön. Alle sind überpünktlich am Treffpunkt. So können wir bereits zehn Minuten vor dem abgemachten Zeitpunkt verreisen. - Simon Rechsteiner fährt uns mit seiner ruhigen Art sicher Richtung Österreich. Gut, das Wetter ist nicht himmlisch. Aber das macht uns nichts aus. Wir freuen uns an der Gemeinschaft, die wir erleben werden, am Programm, das die Leiter ausgetüftelt haben, am Hotel mit wunderschönen Zimmern, feinem Essen, exklusiver Wellnessoase. Pünktlich kommen wir in Seefeld an. Das übliche Durcheinander samt Verwechslungen mit viel Aufregung. Dann ist es ruhig. Aber wirklich ruhig. Ob alle schlafen? – Sicher nicht. Als ich durch die Gänge gehe, kommen sie mir entgegen, locker im Bademantel, ausgeruht: „Es war wunderschön im Bad.“ Die Ferien haben begonnen. Ich merke es.



Sonntag, 21. Juni 2015, Erkunden der näheren Umgebung, Vortrag über Ambras
Wir beginnen den zweiten Tag mit einem Familiengottesdienst in der Pfarrei Seefeld. Wir führen die schöne Tradition fort, dass wir uns jeweils in das ortsansässige Gemeindeleben einfügen. So haben wir im Laufe der Jahre schon viel verschiedene Gottesdienste erlebt. Heute werden die Kinder und die Ministranten besonders ins Zentrum gerückt.

Nachher teilt sich unsere Gruppe auf: Die einen gehen gemütlich um den See und erfreuen sich an der Natur: Eichhörnchen, Enten, Mücken (naja). – Eine weitere Gruppe folgt dem Kreuzweg auf den Pfarrhügel. Und die ganz Gemütlichen besuchen ein Café mit anschliessendem Shoppen. Wiederum andere kehren ins wunderbare Hotel zurück.

Am Abend hören wir dann einen Vortrag von Mathis Adank über Erzherzog Ferdinand II. Der Vortrag soll uns auf den Besuch auf Schloss Ambras am folgenden Tag vorbereitete.



Montag, 22. Juni 2015: Ausflug nach Innsbruck Bergisel, Tirolpanorama, Sprungschanze und Schloss Ambras
Das Wetter hellt auf. Pünktlich um zehn Uhr besammeln sich alle beim Hoteleingang. Draussen steht ein Bus, der uns nach Innsbruck bringen soll. – Am Ort gilt es zuerst etwas ‚Geschichtliches’ zu hören. Mathis Adank berichtet beim Andreas-Hofer Denkmal, was der grosse Held und Kämpfer, der ‚Tiroler Tell’ alles so vollbracht hat im Tirol. Dann fahren die einen mit einer Bahn und einem Lift hinauf auf die grosse Berg Isel Sprungschanze. Ich staunte, dass sich soviel SeniorInnen für diesen ‚Programmteil’ entschieden hatten. Aber einmal oben begreift man die Freude. Unglaublich dieser Ausblick in die Weite über Innsbruck. Imposant auch der Blick hinunter von der Schanze. Sprüche wie: „Da rutschen wir dann hinunter“ waren zu hören, oder: „Da fahren wir dann mit dem Rollator runter.“ Soll einer sagen, SenorInnen hätten keinen Humor. Die Alternative ist das sogenannte Panorama gewesen, welches die letzte Schlacht von Andreas Hofer am Berg Isel zeigt. Die naturalistische Darstellung der Bilder war für alle sehr eindrücklich.

Anschliessend geht es zum ‚Bierwirt’ für ein feines Mittagessen. Der Besuch auf Schloss Ambras ist dann nur Pflicht. Wir sehen vieles von dem, was Mathis Adank uns am Vorabend erzählt hat.




Dienstag, 23. Juni 2015, Freier Tag
Heute ist freier Tag. Wellnessen, ausruhen, einkaufen in Seefeld unten, gemütlich beisammen sein oder einen Film schauen ist angesagt. Einige Unermüdliche gehen aber die nahe Umgebung erkunden.

Und am Abend sind dann alle gerüstet für das grosse Galadinner mit anschliessendem Tanz. Das x-gängige Menu war köstlich. Das Tanzen half die Kalorien zu verbrennen.



Mittwoch, 24. Juni 2015: Fahrt zum Freilichtmuseum Glenleiten
Heute haben wir noch eine weitere Grenze überquert: Wir sind nach Deutschland gefahren, über Garmisch-Partenkirchen bis zum Freilichtmuseum in Glenleiten. Markus Schwyter hat dieses Programm für uns erarbeitet. In kleinen Gruppen erkunden wir das Freilichtmuseum, sind mittels der alten Bauten, der Gestaltung der Häuser im Innern und der Anlage des Museums in die Vergangenheit geführt.

Anschliessend fahren wir über den Kochel- und Walchensee nach Hause; mit einem kurzen Halt am Walchensee. Aber der Wind treibt uns nach kurzer Zeit wieder in den Bus.


Donnerstag, 25. Juni 2015, Fahrt zur Tillfussalm
Der schönste Tag. Grad richtig, um noch einmal einen Ausflug zu machen. Mit dem Car fahren wir nach Leutasch. Dort wartet auf uns der lustige Alpenexpress (vergleichbar mit dem Frauenfelder Martinibähnli). Gut gelaunt tuckern wir durchs Gaistal zur Tillfussalm, wo wir in luftiger Höhe das Mittagessen geniessen. Wir fahren anschliessend wieder zurück Richtung Hemmermoosalm. Auf halber Strecke steigen einige Rüstige aus und gehen zu Fuss zur Alm. - Riesige Ameisenhaufen, ein zahmes Fohlen, Kühe, Hund und Katzen...etc. und vor allem der Harfenspieler erfreuen und rufen zur Musse auf. Ebenso die kulinarischen Köstlichkeiten, wie den riesigen Apfelstrudel, konnte man nicht stehen lassen. Rechtzeitig kommen wir wieder nach Hause, wo einige sogar noch einen Besuch im Hallen- und Sprudelbad geniessen. Zur Vertiefung schauen wir am Abend gemeinsam einen Film zu einem Buch von Ganghofer, das er im Gaistal geschrieben hat. - Nicht süss, aber Tränen treibend.



Freitag, 26. Juni 2015: Abschiedstag
Mit Wehmut begehen wir den letzten Tag. Die einen gehen in den Ort und kaufen noch ein oder spazieren einfach. Andere fahren mit dem Bus auf die Wildmoosalm, geniessen dort ein paar Stunden. Wieder andere fahren mit zwei Kutschen um den See. Gut, vom See sieht man nicht so viel, weil er nicht viel Wasser mit sich führt.



Samstag, 27. Juni 2015: Anreise
Leider haben die schönsten Ferien auch einmal ein Ende. So fahren wir nach Hause, das Inntal hinauf bis nach Pians, wo wir einen kurzen Halt bei 'Handl' machen, der uns Tiroler Speck-, Rohwurst- und Bratenprodukte und andere Köstlichkeiten präsentiert. Eine günstige Gelegenheit um einzukaufen für den Sonntag. Anschliessend fahren wir weiter auf der Panoramastrassen am Arlberg bis zum Hotel Troschana in Flirsch, wo wir ein letztes Mal miteinander zu Mittag essen. Die Weiterfahrt auf der Strasse ist ganz ungewohnt geworden, fährt man doch heute vorwiegend durch den Arlbergtunnel vom Tirol ins Vorarlbergische. Glücklich aber müde treffen wir um 16 Uhr wieder in Frauenfeld ein. Wir freuen uns alle auf unser Bett und nehmen Abschied voneinander
Bereitgestellt: 20.06.2015      
aktualisiert mit kirchenweb.ch