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Hansruedi Vetsch

Schnupperpraktikum Theologie

missionsbasar_#02 —  gemueseverkauf zugunsten der mission :: bild der evang. kirchgemeinde frauenfeld<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>165</div><div class='bid' style='display:none;'>318</div><div class='usr' style='display:none;'>101</div>

missionsbasar_#02: gemueseverkauf zugunsten der mission :: bild der evang. kirchgemeinde frauenfeld

Frau Rosmarie Birchler aus Arbon hat bei Pfr. Hansruedi Vetsch Ende Oktober ein „Schnupperpraktikum Theologie“ gemacht. Dieses Praktikum wurde von den Landeskirchen geschaffen, um am Theologiestudium Interessierte die Arbeit des Pfarramtes zu zeigen. Pfr. Hansruedi Vetsch hat Frau Birchler gebeten, zum Schluss dieses kurzen Praktikums einen Bericht zu schreiben. Einige Auszüge daraus zeigen, wie Aussenstehende unsere Kirchgemeinde wahrnehmen können:
Rosmarie Birchler, Arbon (Praktikantin)
„Montagmorgens sind wir durch die Kirchgemeinde gelaufen. Mit der Lust und dem Interesse einem Pfarrer zum Thema Theologie und Diakonie ein wenig über die Schultern zu sehen, zu erfahren wie Kirche an diesem Ort so funktioniert. In der kurzen Zeit nahm ich die Gemeinde als eine vielschichtig lebende Gemeinschaft war, die eine breite Palette von Aktivitäten für die verschiedensten Gruppen zur Verfügung stellt, um christliche Werte zu leben und zu überdenken.
Ein Schwerpunkt waren die Besuche: Hier wollte ich zusehen wie Menschen reagieren, agieren oder aber auch, was sie wünschen, welches ihre Lebensbilder sind. Menschen insbesondere Älteren, zuzuhören, die mit Gelassenheit, Freude, manchmal auch mit Wehmut über Vergangenes sprechen. Dieses Erzählen ermöglicht es Ihnen, intensive Phasen nochmals zu durchleben und sie neu mit dem Zuhörer zu teilen. In solchen Gesprächen liegt viel Reichtum und Gewinn für alle Beteiligten.
Am Missionsbasar, wo Altes auf Neues stossen kann, traf ich auf gutgelaunte Menschen, vorwiegend mittleren Alters. Die aktiven Frauen begeisterten durch ihren Spass am Tun oder am Getanen. Brot, Gebäck und hausgemachte Leckereien an die Frau respektive an den Mann zu bringen, empfand ich als belebende, witzig freudige Tätigkeit.
Ich frage mich, was war, oder ist „ Mission“. Ich sehe darin den Auftrag, christliche Werte zu leben und weiterzugeben, mit viel Respekt für die Verschiedenartigkeit. Die Farben, Töne und Gerüche anderer wahrzunehmen und daraus die Kraft zu schöpfen um weiter zugehen.
Nun, ich gehe weiter, bleibe dran, mit neuen, wertvollen Erfahrungen und bin gespannt, wann sich die Wege mal wieder treffen.“ Romy Birchler aus Arbon.
Bereitgestellt: 10.11.2006      
aktualisiert mit kirchenweb.ch