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Andreas Bänziger

Editorial Oktober-Kirchenbote

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Vakiwochenende: Gruppenbild der Väter und Kinder

"Wir haben gewonnen": Das Vater-Kind-Wochenende
Andreas Caluori,
Die Kinder konnten es kaum erwarten, drei abenteuerliche Tage zum Motto ‚Indianer’ mit ihren Vätern zu erleben. Jetzt war die Zeit gekommen, sich bewusst für sein Kind Zeit zu nehmen. Zeit – eine Ressource die ja in unserem Jahrtausend schon praktisch erschöpft ist. Im Zug konnte sich das Team Vater-Kind zum ersten Mal bewähren, als es galt, Tierspuren dem jeweiligen Wesen zuzuordnen. Unterwegs liessen sich Vater und Kind gegenseitig indianergetreu schminken. Die Sprosse bastelten dazu einen Indianerschmuck. Nach einem steilen Aufstieg sah man endlich die Spitzen der beiden Tipi-Zelte aus dem Wald herausragen. Für die nächsten beiden Nächte hatten wir also unser Lager bezogen. Jeweils am Abend und am Morgen wurden die Kinder vom Leben Josefs, der Andacht und den Liedern in den Bann gezogen. Als dann endlich die Kinder im Schlafsack abgetaucht waren, konnten die Männer sich um das gemütliche Lagerfeuer setzen und über ihre Vaterrolle austauschen. Am nächsten Tag unterstützten die Väter ihre Kinder tüchtig beim Basteln von Halsketten, Tomahawks und Pfeilbogen. Bald war es an der Zeit, die Kellen zu schwingen, um das Riz Casimir zu kochen. Nur nebenbei, es war köstlich. Beim Ponyhof durften am Nachmittag alle Kinder nach dem Striegeln der Ponys und Pferde mit ihnen ausreiten. Die Väter konnten währenddessen endlich wieder mal durchschnaufen und in der hofeigenen Bar die Seele baumeln lassen. Zurück vom Ausreiten hiess es Stellung beziehen auf dem Fussballplatz. Kinder gegen Väter liessen einige Emotionen frei werden. Gleich vorweg: die Kinder haben 5:4 gewonnen. In der abendlichen Männerrunde zum Thema "Werte- und Glaubensvermittlung" gab es einiges zu diskutieren. Zum Abschluss wurde das Team Vater-Kind bei der Indianer-Olympiade nochmals gefordert. Bei den Disziplinen Bogenschiessen, Wassertragen, Hindernisparcours, Pfeilwerfen und Tomahawkschleudern konnten sich die „Pärchen“ gegenseitig messen. Alle konnten stolz auf ihre Rangierungen sein: Gewonnen haben schlussendlich an diesem Wochenende alle. Denn die gemachten Begegnungen werden noch lange zu Hause in den Familien anhalten und Früchte tragen.
Bereitgestellt: 19.09.2006      
aktualisiert mit kirchenweb.ch