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Barbara Keller

Gottesdienst zum Gedenken an unsere Verstorbenen

kein Name<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>196</div><div class='bid' style='display:none;'>767</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

kein Name

Sie haben im zu Ende gehenden Kirchenjahr von einem Menschen Abschied nehmen müssen. Vor und während der Beerdigung warteten viele Aufgaben auf Sie und oft waren Leute da, die ihr Beileid bekundeten und mit ihrer Anteilnahme Trost und Hilfe bewirkten.

Danach kann es oft sehr ruhig werden. Trauer, Schmerz und Einsamkeit können zeitweise zu einer grossen Not anwachsen. Der Gottesdienst vom 26. November bietet nochmals Gelegenheit, mit Familienangehörigen, Verwandten und Freunden, des verstorbenen Menschen zu gedenken. Es wird im Gedenken an ihn eine Kerze entzündet.
Barbara Keller,
“Wir sind mitten im Leben zum Sterben bestimmt;
was da steht, das wird fallen. Der Herr gibt und nimmt.
Wir gehören für immer dem Herrn, der uns liebt;
was auch soll uns geschehen, er nimmt und er gibt.
Wir sind mitten im Sterben zum Leben bestimmt;
was da fällt, soll erstehen. Er gibt, wenn er nimmt.”

Lothar Zenetti

Ein Mensch, der trauert, fühlt sich oft einsam und allein. Darum tut es gut zu spüren: Ich bin nicht der einzige Mensch in dieser Situation. Andere tragen ebenso ihren Schmerz. Und im gemeinsamen Singen, Schweigen und Beten, Reden und Hören geben wir ihm Raum.

Wir verbinden uns an diesem Tag mit all jenen, die im Laufe des vergangenen Jahres einen Menschen verloren haben: einen Elternteil, einen Partner oder eine Partnerin, ein Geschwister, ein Kind, einen Freund oder eine Freundin. Im Gottesdienst werden wir nochmals vor Gott ihrer aller gedenken. Wir tun dies, indem wir ihre Namen verlesen und für ein jedes von ihnen ein Licht entzünden. Angehörige haben die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst diese Lichter auf die Gräber zu tragen.

Und vielleicht gelingt es, anschliessend in der geschmückten Friedhofhalle eine Brücke zu schlagen zu jemandem, der sich in einer ähnlichen Situation befindet. Jedenfalls werden Menschen – Pfarrpersonen wie Laien – anwesend sein, um zuzuhören und Anteil zu nehmen. Zu diesem Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen. Oder kennen Sie jemanden in Ihrem Freundeskreis oder in der Nachbarschaft, mit dem Sie diesen Weg gehen möchten?

Pfarrkollegium und Iris Gsell Begleitung von Trauernden
Bereitgestellt: 22.10.2006      
aktualisiert mit kirchenweb.ch