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Hansruedi Vetsch

Gedanke zur Ferienzeit: Spuren im Sand

Spuren im Sand (Foto: Hansruedi Vetsch): Ich träumte eines Nachts, ich ging am Meer entlang

Spuren im Sand (Foto: Hansruedi Vetsch): Ich träumte eines Nachts, ich ging am Meer entlang

Ich träumte eines Nachts,
ich ging am Meer entlang
mit meinem Herrn.
Und es entstand vor meinen Augen,
Streiflichtern gleich, mein Leben.

Nachdem das letzte Bild an uns
vorbeigeglitten war, sah ich zurück
und stellte fest,
dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens
nur eine Spur zu sehen war.

Das verwirte mich sehr,
und ich wandte mich an den Herrn:
„Als ich dir damals, alles
was ich hatten, übergab,
um dir zu folgen, da sagtest du,
du würdest immer bei mir sein.
Warum hast du mich verlassen
als ich Dich so verzweifelt
brauchte?“

Der Herr nahm meine Hand:
„Geliebtes Kind
nie liess ich dich allein,
schon gar nicht in Angst und Not.
Wo du nur ein Paar Spuren
in dem Sand erkennst,
sei gewiss:
ICH HABE DICH GETRAGEN“


Wir wünschen Ihnen eine schöne und gesegnete Sommerzeit!
Pfr. Hansruedi Vetsch
Bereitgestellt: 21.07.2006      
aktualisiert mit kirchenweb.ch