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Barbara Keller

Eine Art "Schulreise“ – für einmal besinnlich und ruhig

Perlen des Glaubens<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>26</div><div class='bid' style='display:none;'>3260</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Perlen des Glaubens

Am Samstag, dem 13. November, besammelte sich die Kirchenvorsteherschaft unserer Kirchgemeinde um 13 Uhr an der Freiestrasse und startete zu einem neunstündigen Ausflug Richtung Norden.
Christoph Naegeli,
"Wetter gut - Stimmung gut!" konnte man sagen. Zunächst erhielt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer achtzehn kleine Perlen, die an einem Faden aufgereiht wurden. Jede Perle hatte ihre eigene Bedeutung und steht für eine Lebensfrage, für einen Gedanken, für ein Gebet. Da gibt es eine goldene "Gottesperle", eine "Ich-Perle", eine "Tauf-Perle" und andere mehr. Diese Perlenkette geht zurück auf die 1996 entstandene Idee des lutherischen Bischofs Martin Lönnebo aus Schweden, der erkannt hat, dass der Glaube nicht nur eine Sache des Kopfes sein möchte, sondern dass der Mensch auch etwas "zum Anfassen" braucht.

Der erste Halt wurde auf der idyllischen Insel Wert bei Eschenz gemacht. Dort suchten die Teilnehmenden Stille und Abstand zum Alltag und beschritten ein Labyrinth, das demjenigen von Chartres nachempfunden ist. Eine Katze schnurrte friedlich auf dem Altar und entlockte einigen ein leises Schmunzeln...

Weiter ging's dann nach St.Katharinental, wo wir unter kundiger Führung von Frau Sonnberger von der thurgauischen Denkmalpflege die 1733 erbaute und jetzt frisch restaurierte barocke Klosterkirche und die angrenzenden Räume besichtigten. Alle Anwesenden konnten viel Neues erkunden, jene, die schon des öftern da waren und erst recht jene, die diese Stätte zum ersten Mal besuchten.

Dritte und letzte Station war sodann der Rheinfall in Schaffhausen. Bereits in Dunkelheit gingen wir vom Schloss Laufen den Weg hinunter ans Wasser, dessen schäumende Gischt in nächtlicher Beleuchtung zu faszinieren wusste. Das anschliessende Nachtessen im Schloss Laufen bildete sodann den Abschluss dieses in jeder Beziehung gelungenen Ausflugs.

Den Organisatoren, Barbara Keller und Andreas Caluori, sei auch an dieser Stelle unser ganz herzlicher Dank ausgesprochen! Sie haben mit viel Liebe und Fantasie ihr Bestes gegeben und uns in unglaublich kurzer Zeit unglaublich viele und reiche Eindrücke vermittelt!
Bereitgestellt: 17.11.2010      
aktualisiert mit kirchenweb.ch