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Ruth Krähenmann

Als Menschenrechtsbeobachter im Nahen Osten

Am Mittwoch, 9. September, 20.00 Uhr, berichten Heidi und Pfr. Peter Schüle aus Sirnach von ihren Erfahrungen im Westjordanland von Begegnungen mit Juden, Christen und Muslimen im Kirchgemeindehaus.
Pfr. Christoph Naegeli,
Immer wieder erreichen uns Schreckensnachrichten aus dem Nahen Osten: Selbstmordattentat, Vergeltungsschlag ... Wir sind hin- und hergerissen zwischen Unverständnis und Mitgefühl.

Wie aber lebt es sich unter diesen widrigen Umständen? Wie gestaltet sich der Alltag - zum Beispiel im Westjordanland? Wie reagieren die Menschen auf immerwährende Bedrohung? Wächst nur der Hass oder ist gegenseitiges Verständnis möglich?

Heidi und Peter Schüle haben während dreier Monate an zwei verschiedenen Orten im Westjordanland gelebt. Im Auftrag des Oekumenischen Rates der Kirchen haben sie am Projekt von HEKS und Peacewatch Switzerland teilgenommen. Als Menscherechts-beobachter leisten Freiwillige so einen Beitrag zur Überwindung der Gewalt. Ihre noch sehr lebendigen Eindrücke werden sie mit Bildern illustrieren.

Für Fragen und Diskussion wird Gelegenheit sein.

Peter Schüle hat bis September 2008 als Pfarrer in Sirnach gewirkt und war Dekan des Kapitels Frauenfeld. Heidi Schüle war jahrelang Mitglied der Kommission HEKS/Brot für alle im Thurgau. Beide setzen sich für Gerechtigkeit und Frieden ein und haben darum beschlossen, sich nach der Pensionierung für diese Aufgabe als Menschenrechtsbeobachter zur Verfügung zu stellen.

Bereitgestellt: 03.09.2009      
aktualisiert mit kirchenweb.ch