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Hansruedi Vetsch

Herzlich willkommen: Vikarin Esther Baumgartner

Vikarin Esther Baumgartner (Foto: Hansruedi Vetsch)

Vikarin Esther Baumgartner (Foto: Hansruedi Vetsch)

Ab 1. August wird Vikarin Esther Baumgartner bei Pfr. Hansruedi Vetsch das einjährige Vikariat absolvieren und damit der letzte Teil der Ausbildung zum Pfarramt. Am 23. August wird Vikarin Esther Baumgartner um 09.15 Uhr im Gottesdienst in der Stadtkirche vorgestellt.

Interview mit Esther Baumgartner
Hansruedi Vetsch,
Esther, Du hast in Deinem Leben schon etliche Berufe ausgeübt. Wie ist es dazu gekommen?
Meine erste Lehre als Buchhändlerin war für mich bereits in meiner Planung die Grundlage, für eine weiterführende Ausbildung. Für die damalige Heimerzieherschule (heute die Schule für Sozialpädagogik) war eine Berufslehre die Voraussetzung. Zur Katechetik kam ich durch meine Tätigkeit als Jugendarbeiterin bei einer Kirchgemeinde.

Was hat Dich bewegt, relativ spät noch ein ganzes Theologiestudium auf Dich zu nehmen?
Die Matura nachholen war eine Jugendtraum von mir und das Theologiestudium hat einerseits mit einem „Berufungsmoment“ zu tun und ist andererseits die pragmatische Lösung, um das Leben nochmals neu zu gestalten, nachdem Kinder ausblieben.

Du hast während Deine Ausbildung mehrer Male unterbrochen um Pfarrstellvertretungen zu übernehmen und dabei auch verschiedene Kirchgemeinden kennengelernt. Was für Erinnerung nimmst Du aus diesen Kirchgemeinden mit?
Sehr gute Erinnerungen. Kirchgemeinden bestehen aus Menschen und sie gestalten sich in dem Masse, wie sich diese Menschen als Teil der Kirche sehen. Weil Menschen so verschieden sind, haben auch Kirchgemeinden ihre je eigene Ausstrahlung.

Welche Schwerpunkte möchtest Du im Vikariat in Frauenfeld einbringen, welche Arbeitsfelder näher kennenlernen?
Von meinen Tätigkeiten her ist mir die Arbeit mit Kindern und älteren Leuten vertraut. Deshalb möchte ich Erfahrungen sammeln in der Arbeit mit Menschen im mittleren Lebensalter. Der Grund, weshalb ich Frauenfeld wählte ist auch die Vielfalt der Gemeinde und der kirchlichen Anlässe. Auf diese Vielfalt freue ich mich sehr.

Was für eine Vision hast Du für die evangelisch – reformierte Kirche?
Meine Vision erhielt am ersten Kirchensonntag vom 28.6. bereits Gestalt. Das gemeinsame Feiern, das fröhliche Beieinandersein waren ein Bild, das mich lange begleiten wird. Mein Wunsch ist, dass Menschen sich in der Kirche als Teil der Gemeinde erleben. Paulus schreibt den Galatern, dass sie zur Freiheit berufen sind . In der evangelisch-reformierten Kirche die Freude dieser Freiheit die von der Liebe bestimmt ist, zu erleben, das wünsche ich mir.
Bereitgestellt: 15.08.2009      
aktualisiert mit kirchenweb.ch