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Andreas Bänziger

Studienurlaub Pfr. Andreas Bänziger (3)

Walter Bernhard (Foto: Andreas Bänziger): Leiter der 'Schule für Heilung in Thun' und Veranstalter der 'Tage der Heilung'

Walter Bernhard (Foto: Andreas Bänziger): Leiter der 'Schule für Heilung in Thun' und Veranstalter der 'Tage der Heilung'

Im Rahmen meines Studienurlaubs besuchte ich die 'Tage der Heilung' in Thun
Pfr. Andreas Bänziger,
Tage der Heilung 2009
16.-20. Juni 2009, Expo Thun


Ganzheitliche Heilung an Geist, Seele und Leib erleben…
Das Abenteuer der «Schatzsuche» durch Verkündigung, Erlebnisberichte und Praxis kennenlernen.
Die Tage der Heilung 2009 sind ein Intensivmodul der Schule für Heilung mit ausgeprägtem Praxisbezug. Sie kann nur ganzzeitlich besucht werden.

Editorial
«Der Herr zeigte Mose ein Stück Holz; das warf er ins Wasser, und das Wasser wurde süss».
So wie Mose in Mara das Holz im Glauben ins Wasser warf, so wollen wir während den Tagen der Heilung gemeinsam den Sieg von Christus am Kreuz in unseren Leben wirken lassen. Die umgestaltende Kraft von Christus ist stärker als die tiefsten Lebensenttäuschungen, stärker als Resignation, Verzweiflung, Bitterkeit, Midlife Crisis… Er allein hat die Kraft, die destruktiven Lebensmuster in uns zu verändern, die Herzenszerbrochenheit von innen heraus zu heilen und uns die Würde als Menschen wieder zurückzugeben. Er kann und will unser Leben und unsere gesamte Persönlichkeit von Grund auf wiederherstellen.
Andererseits ist es seit jeher die Kraft des Heiligen Geistes, die Menschen zum Dienst in der Welt befähigt. Die Kraft von Christus ist in den Schwachen mächtig. Gott legt Seinen Reichtum in irdene, zerbrechliche Gefässe, wie Paulus im 2. Korinther 4 ausführt.
Ausgerüstet mit dem göttlichen GPS werden wir in kleinen Gruppen jeweils am Nachmittag den Reichtum des Evangeliums mit Menschen draussen in der Welt teilen.
Am Mittwoch-, Donnerstag-, und Freitag-Nachmittag stehen jeweils zwei Workshops zur Auswahl:
– Heilung und Wiederherstellung an Leib, Seele und Geist
– «Schatzsuche», ein abenteuerliches Teilen des Evangeliums mit Menschen, die Gott vorbereitet hat.

Die Anbetungszeiten haben bei uns in der Schule für Heilung einen sehr hohen Stellenwert, weil wir im Lobpreis Gottes heilendes Wirken jeweils in besonderem Mass erfahren.
Ruth Allenbach, Leiterin der Anbetungsgruppe «Le Chaim», schreibt dazu:
«Es war schon immer mein Wunsch, mit Musik und Lobpreisliedern Menschen zu berühren und sie an Gottes Her zen heranzuführen. Durch die Gnade Gottes wurden unserer Band neue Lieder geschenkt. Diese Lieder drücken zum Teil den Schmerz der zerbrochenen Herzen aus und die Sehnsucht nach dem lebendigen Gott. Beim Anschauen und in der Nähe dieses heilenden Gottes verwandelt sich dieser Schmerz in Zuversicht, Hoffnung und Lob. Es ist unser tiefstes Anliegen, dass diese Lieder durch Gottes Wirken dazu beitragen, den inneren und äusseren Menschen zu heilen.»

Workshops
Mittwoch-, Donnerstag- und Freitag-Nachmittag
Workshop Heilung / Wiederherstellung an Leib, Seele und Geist:
In unserer Arbeit begleiten wir sehr viele Menschen durch innere Umbruchzeiten, in denen «alles Erschütterbare erschüttert wird, damit nur das bleibt, was nicht erschüttert werden kann». Gott will uns heiligen, lebenstauglich und «fronttauglich» machen, damit wir an dem von Ihm zugewiesenen Platz im Leben bestehen können.
Während diesen Nachmittagen erwarten wir, dass Gott nach Jesaja 61.1–4 an unseren Leben arbeitet und uns in einen Prozess der Wiederherstellung hineinnimmt, damit er in der Folgezeit durch uns «die alten Trümmer wieder aufrichten, die verwüsteten Städte erneuern kann»! Jes. 61.4.

Workshop «Schatzsuche»
Mit himmlischem GPS ein abenteuerliches Teilen des Evangeliums mit Menschen, die Gott vorbereitet hat. Es ist eine «geistgeleitete Form der Evangelisation» und sehr leicht zu lernen und zu vermitteln.
Die «Schätze» sind Menschen. Meistens solche, die die Liebe Gottes in Christus noch nicht kennen. Zuerst betet und hört man auf Gott. Wir bitten im Gebet um Informationen zu fünf verschiedenen Bereichen unserer «Schätze».
1) Orte wo wir sie treffen. 2) Namen 3) Aussehen (Kleider) der Personen
4) Probleme, Schwierigkeiten und 5) Spezielles.
Dann schreiben wir auf, was der Heilige Geist uns in Form von Bildern, innerem Reden und Eingebungen zeigt. Anschliessend formen wir 3–4er Gruppen und gehen unter Gebet auf Schatzsuche. Das heisst, wir gehen an die Orte, die wir notiert haben und suchen die Menschen, auf welche die Eigenschaften zutreffen.
Was man da erleben kann, hat alles gesprengt, was ich bisher in der Schweiz im Bereich «Führung durch den Heiligen Geist in der Evangelisation» erlebt habe, sagt Fluri Bärtsch. Komm und sieh selber.

Kevin Dedmon an den «Tage der Heilung 2009»
Kevin Dedmon, Autor des neuen Buches «Schatzsuche im Erntefeld», wird an den Tagen der Heilung in Thun mit dabei sein. Einerseits ist er ein begeisterter «Schatzsucher» und wird uns stark ermutigen und freisetzen für das Teilen des Evangeliums. Anderseits sind seine Predigten höchst spannend und glaubensinspirierend. Gott wirkt durch ihn auch konkret im Bereich von körperlicher Heilung.
Kevin Dedmon wird für unser Team, gemeinsam mit Anni und Fluri Bärtsch, Daniel Hari und Erich Reber eine sehr bereichernde Ergänzung sein.

Einige Eindrücke zusammengefasst
Da während den ‚Tagen der Heilung‘ der Schwerpunkt mehr auf ausgedehnten Lobpreiszeiten lag, wo man Gottes Wirken Raum gab und weniger auf Vorträgen, fällt mein Bericht eher kurz und bruchstückhaft aus. Das heisst aber nicht, dass nicht gerade durch diese Zeiten der Stille und des Hörens auf Gott viel geschehen ist an innerer Heilung, Neuausrichtung und Ermutigung zum Dienst.

16.6.2009 – Erich Reber / Walter Bernhard
Es ist wichtig, das Herz zu öffnen und im Lobpreis Gott wirken zu lassen.
Mat. 9,37: Die Ernte ist reif. So haben wir es in Nordindien erlebt. Ich glaube, dass in Europa und der Schweiz viele tausend Menschen in nächster Zeit sich Christus zuwenden werden.
Mat. 8,14-17: Jesus heilt die Schweigermutter des Petrus. Trotz den vielen Menschen, die Jesus hören wollten, wendet er sich dem Einzelnen zu. Das dürfen auch wir in diesen Tagen erwarten, seine heilende Gegenwart erfahren.
Die ‚Schatzsuche im Erntefeld‘ ist unser Thema. Das verstehen wir im doppelten Sinn:
a) Menschen, die Gott noch nicht kennen, werden von ihm gefunden und Gott braucht uns dazu.
b) Geistliche Schätze in uns sollen freigelegt und freigesetzt werden. Z.B. da, wo wir resigniert und müde geworden sind, dürfen wir durch die Liebe Gottes zu neuer Hoffnung freigesetzt werden.
- Es soll nochmals eine Phase der Fruchtbarkeit kommen. Gott will uns transformieren in das Bild Christi. Unser Leben soll sichtbar machen, wer Christus ist. Gott möchte ganzheitlich an uns wirken und heilen. Grundlage ist das Doppelgebot der Liebe (zu Gott und zum Nächsten). Vgl. Joh. 21: Petrus erlebt innere Heilung von seinem Misserfolg dadurch, dass Jesus ihn dreimal fragt: „Liebst du mich?“. Petrus hatte im Zusammenhang mit seinem Versagen bei der Gefangennahme Jesu (und der dreimaligen Verleugnung seines Herrn) seine Illusionen verloren. Unser Dienst muss aus dem Sein vor Gott / aus der Liebe heraus kommen, dann wird er fruchtbar.
- Gott will nicht, dass ich auf Sparflamme laufe, oder an Pensionierung denke, sondern in seiner Kraft aufstehe.

17.6.2009: Schatz im Erntefeld – Kevin Dedmon
Christen sollten die fröhlichsten Menschen sein, denn Gott ist gut!
Unsere Werte:
- Wenn wir beten, kommt Gott, das glauben wir! Wenn Gott kommt, geschieht Gutes, denn Gott ist gut. Jesus Christus: Ich bin gekommen, um Leben und Fülle zu bringen (Joh. 10,10). Die gute Nachricht lautet: Gott ist nie schlechter Laune (im Gegensatz zu den griechischen Göttern!). Er will immer Gutes tun, heilen...
- Gott ist der Arzt, er will immer heilen. Das ist sein Charakter. Er ist Jahwe Rapha (=Heiler), immer! Joh. 5: Jesus Christus: Ich tue das, was ich den Vater im Himmel tun sehe. Es ist immer Gottes Wille zu heilen.
- Werden wie Kinder: spielen und Spass haben, keine Menschenfurcht. Ich möchte mehr und mehr wie ein Kind werden, während ich älter werde. Luk. 6,21: Glücklich sind die, die jetzt weinen, weil sie lachen werden, wenn das Reich Gottes kommt.
Die Apostel Paulus und Johannes kämpften gegen die Gnosis: gegen Weltflucht, gegen die Theorie, Materielles sei schlecht (vgl. östliche Religionen!). Wir sind Vertreter Gottes, wir sollen auch als solche auftreten, nicht deprimiert, sondern fröhlich.
Neue Offenbarungs-Bewegungen werden immer von den früheren bekämpft oder verfolgt und als Irrlehre angesehen (Reformatoren
-> Täufer -> Pfingstler -> Charismatiker -> Toronto...). Wir sollen frühere Erneuerungsbewegungen ehren, aber auch weitergehen.
Viele Christen leben unter Verdammnis und Scham, so ist es schwer, geheilt zu werden. Jesus hat uns am Kreuz befreit von Schuld, aber auch von Krankheit.
Ps 16,11: In seiner Gegenwart ist Freude die Fülle und Glück für immer. Mat. 5,6: Glücklich die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit haben -> Gott belohnt die, die nach ihm verlangen / ihn ernsthaft suchen.
Wenn Christen denken, Krankheit sei eine Strafe Gottes, wagen sie es nicht, um Heilung zu beten. Wir müssen verstehen, wie Gott ist, um sein Wirken erleben zu können.
25 Jahre lang lebte ich im Glauben, dass Gott schlechte Laune hat und Leute bestrafen will (negatives Gottesbild). Seit ich herausfand, dass dies nicht so ist, erlebe ich viele Heilungen.
Innere Schatzsuche – Walter Bernhard
Mutter Teresa: „Nicht geliebt werden ist die grösste Krankheit.“ Wir erleben viele zerbrochene Menschen, die Heilung und Erneuerung brauchen. Wir sind Söhne und Töchter Gottes, vgl. Ps 23: „Du deckst mir den Tisch im Angesicht meiner Feinde...“
Dienst als Knechte und Mägde ist nicht das, was Gott will, sondern er will seine Liebe in unsere Herzen ausgiessen. Das habe ich selber erfahren anfangs der 90er-Jahre in einer Seelsorgewoche, die zu einer zweiten führte (weil ich in der ersten noch nicht offen für Veränderung war). In den USA gibt es 25 Millionen Christen, die nicht mehr in einer Gemeinde verwurzelt sind! Die ‚Schule für Heilung‘ haben wir gegründet, um einen längeren Heilungsprozess zu ermöglichen. Nicht dass die Leute nach kurzlebigen Highlights noch enttäuschter sind.
Jes. 61,1-4: „... die Verzweifelten zu trösten, Freiheit für die Gefangenen, Freudenöl statt Trauer...“ Wir werden befreit von Selbstanklagen, Minderwertigkeit etc.
Innere Heilung: Wo habe ich aufgehört, Kind zu sein? Wo wurde ich in die Isolation getrieben? Gott füllt mit seiner Liebe die fehlende Mutter- bzw. Vaterliebe aus. Bsp. Eine Powerfrau, die als Gemeindeleiterin tätig war, fuhr bildlich gesprochen mit Vollgas in eine Mauer. Sie kam darauf zur Erkenntnis: Ich bin geliebt auch ohne dass ich ‚powere‘. Herr, du darfst mich lieben; ich muss nicht meinen Dienst brauchen, um Anerkennung zu erhalten.
Wir können in den vorbereiteten Werken Gottes gehen, das ist entspannender. Unsere Stärke ist manchmal unser Problem, wir wollen alles so gut machen! Es ist wichtig, unseren Perfektionismus loszulassen. -> Ich bin zum Leben berufen, nicht nur zum Funktionieren bestimmt.

Ein Stück Himmel – Evelyne Schären
Die griechischen Götter sind launisch. Unsere Kultur ist noch geprägt von diesem griechischen (heidnischen) Denken.
Buchempfehlung: Vallotton, Kris: Der übernatürliche Lebensstil – Ein praktischer Leitfaden hin zu einem Leben von Zeichen und Wundern.
Wenn wir in ein fremdes Land reisen wollen, informieren wir uns darüber mithilfe eines Reiseführers. Warum nicht uns über den Himmel informieren? 1.Kor 2,9: 9 Es heißt ja in den Heiligen Schriften*: »Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben.« Das heisst aber nicht, dass wir über den Himmel nichts wissen. Denn Paulus fährt fort: 10 Uns hat Gott dieses Geheimnis enthüllt durch seinen Geist*, den er uns gegeben hat. Denn der Geist erforscht alles, auch die geheimsten Absichten Gottes.
-> Wir können schon jetzt viel aus der Bibel über den Himmel lernen. Wir sollen mit dem Königreich Gottes zusammenarbeiten. Wir brauchen mehr! Aber nicht mehr Anstrengung, sondern mehr Zusammenarbeit mit dem Himmel, mehr Glauben.
Jesus konnte Wunder tun, weil er mit dem Himmel zusammenarbeitete.
Joh 3,13: Ohne Glauben an Jesus kein Leben
13 Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen als nur der eine, der vom Himmel herabgekommen ist, der Menschensohn*.
Wie können wir mit dem Himmel zusammenarbeiten? Im Himmel gibt es keinen Tod, keine Krankheit, keine Tränen. Auch keine Wunder, denn das ist dort der Normalzustand. Wenn der Himmel mit unseren Unmöglichkeiten zusammentrifft, dann geschehen Wunder.
Im 16./17. Jahrhundert standen die Menschen unter dem Eindruck, die Erde sei ein elendes Jammertal wegen den vielen Krankheiten und der hohen Sterblichkeit. Das Evangelium war in dieser Situation ein Trost: im Himmel wird alles gut! Im 18. Jahrhundert kam mit der Aufklärung eine Gegenbewegung: Die Menschen sollen nicht nur auf den Himmel vertröstet werden, sondern hier und jetzt aus Unmündigkeit befreit werden. Durch den Rationalismus wurde der Himmel und sogar Gott abgeschafft. Die Christen haben den Himmel an den Rand gedrängt. Unsere Generation leidet heute darunter, die Ewigkeitsperspektive verloren zu haben.
Jesus hat Himmel (göttliche Möglichkeiten) und Erde (unsere Unmöglichkeiten) zusammengebracht. Hier und jetzt mit himmlischen Ressourcen arbeiten. Nicht nur mit menschlichen Möglichkeiten rechnen, das führt zur Erschöpfung! Vgl. Speisung der 5000: Die Leute hätten ja einen Tag fasten können, denken wir. Oder sie hätten ihren Proviant miteinander teilen können. Aber Jesus wollte Gottes Güte zeigen und seine Fülle demonstrieren, nicht nur mit dem Gesetz kommen.
Gott hat sich nicht von der Welt verabschiedet. Bill Johnson: Durch Glauben haben wir Zugang zum himmlischen Konto, d.h. wir können prophetisch wirken.
Es braucht eine ganzheitliche Lebenserneuerung, nicht nur ‚Seelenrettung‘, wie die Erweckungsbewegungen im 18. Jahrhundert einseitig betonten. Der Himmel will in jeden Lebensbereich hineinkommen. Wir dürfen ‚normal‘ werden, nicht so fromm! Das Ziel ist, dass wir ganz Mensch sind und Gott ganz Gott sein lassen. Das umfasst wie bei einem Eisberg vor allem auch die verborgenen Bereiche unseres Lebens (Sexualität, Ehe, etc.).

18.6.2009: Schatzsuche – Kevin Dedmon
Verschiedene Beispiele werden erzählt, wie Menschen in der Innenstadt von Thun gefunden wurden aufgrund der vorher aufgeschriebenen Beschreibungen, wie für sie gebetet wurde und Heilungen geschahen. Eine Frau verlor z.B. Migräneschmerzen, nachdem für sie gebetet worden war.
Kevin Dedmon: Vor 6 Jahren hat mir der Herr die Strategie der Schatzsuche geschenkt. Wir bitten den Herrn um prophetische Hinweise, dann suchen wir die Menschen und beten für sie um Heilung.
Hab. 1: Der Prophet beklagt sich darüber, dass Gott fern ist und nicht mehr wirkt wie früher. Hab. 2,14 lautet die Antwort Gottes: Hab 2,14: Wie das Meer voll Wasser ist, so wird die ganze Erde erfüllt werden von Erkenntnis der Herrlichkeit* des HERRN.
Was braucht die Schweiz heute? Eine Begegnung mit der Herrlichkeit Gottes. Kol. 1,27: Christus in uns ist die Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Es kommt nicht eines Tages eine ‚Herrlichkeitswolke‘, sondern durch uns wirkt Gott und zeigt seine Herrlichkeit.
Ein Beispiel: Dorothea Trudel von Männedorf war die Begründerin der modernen Heilungsbewegung. Später geschahen durch den ehemaligen Drogensüchtigen Lonnie Frisbee, den Begründer der Jesus-People-Bewegung, viele Zeichen und Wunder. Chuck Smith holte ihn als Evangelisten in seine Calvary Chapel-Gemeinde. Nach einer Trennung entstanden die Vineyard-Gemeinden unter der Leitung von John Wimber (der nicht unwesentlich den Gründer der Alphalivekurse, Nicky Gumbel, geprägt hat). Über das Leben Lonnie Frisbees, den Hippie-Prediger, wurde übrigens ein Dokumentarfilm gedreht.
Frisbee: The Life and Death of a Hippie Preacher
Starring: Lonnie Frisbee, Connie Bremer-Murray Director: David Di Sabatino Format: DVD (nur NTSC)

Für mich interessant: Ich selber kam in den 70er-Jahren zum Glauben aufgrund von Zeugnissen von Schweizern, die von der Jesus-People-Bewegung angesteckt worden waren.
Kevin Dedmon suchte das House of acts in der Nähe San Franciscos auf, weil er das Vermächtnis Lonnie Frisbees (Zeichen und Wunder) weiterführen möchte.

19.6.2009: Walter Bernhard – Meine Hilfe...
... kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat (=Tageslosung). Was ist, wenn nur andere geheilt und gesegnet wurden in diesen Tagen und ich nicht? Wir dürfen ehrlich sein und sagen, wenn wir wütend sind: Herr, hier bin ich, wirke du an mir. Gott sieht uns; es gibt keine hoffnungslosen Fälle. Ein älterer Mann erzählt, wie er vor über 10 Jahren nach Toronto gereist war, zusammen mit seiner Frau. Sie kamen nach Hause mit dem Eindruck „Bei uns ist nichts geschehen!“. Als sie zuhause vor dem Essen beten wollten, wurden sie so von der Gegenwart Gottes überwältigt, dass sie 1 ½ Stunden nur weinen konnten.  Gott kann auch zuhause wirken...

Mein persönliches Fazit:
• Auch wenn ich manchen charismatischen Äusserungen etwas kritisch gegenüber stehe, so habe ich in diesen Tagen doch eine starke Ermutigung erfahren.
• Walter Bernhard versteht es durch seine liebevolle und ruhige Art, Menschen abzuholen, zu ermutigen und in die Gegenwart Gottes zu führen. Die ‚Schule für Heilung‘ ist sicher etwas sehr Gutes für Menschen, die eine ‚Rundum-Erneuerung‘ brauchen.
• Scheinbar ‚funktioniert‘ die Schatzsuche mit profetischen Eindrücken nicht nur in Südkalifornien, sondern auch in der bodenständigen Schweiz. Bekommen wir in der Kirchgemeinde Frauenfeld auch vermehrt den Mut, unsere Kirchenmauern zu verlassen und Menschen auf der Strasse einzuladen? Und auf das Wirken des Geistes Gottes zu vertrauen?
• Ich erfuhr in diesen Tagen ein Stück innere Heilung von Schmerzen und Resignation und fühle mich neu ermutigt, Gottes Wirken zu erfahren; persönlich, in meiner Familie, in der Kirchgemeinde. Ich freue mich auf die Exerzitienwoche in Rasa, wo der Heilungsprozess in der Stille sicher vertieft werden kann.
• Auch körperlich habe ich etwas gespürt an meinem Rücken: Heilung ist zwar nicht sofort geschehen, so dass ich auf einen Schlag keine Schmerzen mehr gespürt hätte. Aber es hat sich doch etwas wie eine Verkrampfung gelöst, so dass ich jetzt zuversichtlich damit rechne, dass ich „durch seine Wunden geheilt bin“ und nicht mehr unter dem Eindruck stehe: „Bei mir geschieht ja sowieso nie etwas!“ (Was übrigens ja sowieso nicht stimmt, da ich schon anfangs der 80er-Jahre einmal ein Heilungswunder an meinem Rücken erlebt hatte, aber eben, das ist lange her!)

Livenet-Bericht
Bereitgestellt: 09.07.2009      
aktualisiert mit kirchenweb.ch