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Andreas Bänziger

Mehrwerte schaffen

geld<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>463</div><div class='bid' style='display:none;'>2262</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

geld

Das Geld hat einen bestimmenden Einfluss auf die Gesellschaft und auf das persönliche Leben des Menschen. Jedes Kind weiss um seine Bedeutung. Fragen und Diskussionen rund um die Finanzkrise zeigen unsere Abhängigkeit vom Geld auf. Was bedeutet dies für unsere Kirchgemeinde?
Wolfgang Ackerknecht,
Jährlich werden von der Kirchgemeindeversammlung Budget und Jahresrechnung beurteilt und in der Regel auch genehmigt. Der Voranschlag zeigt auf, wieviele Mittel in welchen Bereichen eingesetzt werden. Im folgenden Jahr wird dann mit der Jahresrechnung geprüft, inwieweit die Realität mit den Vorgaben übereinstimmt. Pfleger und Vorsteherschaft haben miteinander die Aufgabe, die der Kirchgemeinde anvertrauten Steuergelder zu verwalten und nutzungsorientiert einzusetzen. Es sind nicht Auftrag und Ziel der Kirchgemeinde Bilanzgewinne zu erwirtschaften, hingegen ist die Rechenschaft gegenüber den Kirchengliedern eine Pflicht. Hat das Geld als Mittel zum Zweck geholfen, Mehrwerte im Leben und Glauben zu schaffen? Haben Menschen Gott erfahren?

In der Geschichte der Brotvermehrung (Lukas 9,10-17) kamen Menschen zu Jesus, um das Evangelium zu hören und um Heilung von Krankheiten zu empfangen. Gegen Abend drängten die Jünger Jesus, die Menschen in die Dörfer zu entlassen, damit sie dort Speise fänden. Es heisst, dass daraufhin Jesus die Jünger aufforderte, den Menschen Essen zu geben. Die Jünger wurden Zeugen des Wunders, wie fünf Brote und zwei Fische alle Menschen versorgten, sodass sogar noch zwölf volle Körbe übrig blieben.

Mehrwerte schaffen. Mit Geld ist vieles möglich, aber nicht alles. Es kann uns so wie den Jüngern ergehen, dass wir an unsere Grenzen stossen und die natürlichen Ressourcen knapper werden. Jesus setzt an diesem Punkt ganz andere Massstäbe und sprengt ‚das Normale’. Er hat Liebe für alle Menschen und will ihnen Hoffnung geben. – Glauben im Alltag leben gelingt dann, wenn auch heute Menschen in ihren Fragen und Nöten den Weg zu Jesus finden. Es kann ihnen dann wie den Menschen bei der Brotvermehrung gehen. Sie empfangen das Brot, hören das Evangelium und werden an Leib, Seele und Geist gesund.

Wir sind dankbar für die uns anvertrauten Güter, sehen aber auch die Verheissung von Jesus: Ich bin gekommen, damit sie Leben und reiche Fülle haben (Joh. 10,10).
Bereitgestellt: 01.05.2009      
aktualisiert mit kirchenweb.ch