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Wolfgang Ackerknecht

‚Gemeinsam Wachsen und Reifen’

Anderen Wertschätzung geben; lernen Gemeinschaft zu leben; persönliche Gaben für das Gemeinwohl einbringen; eigene Erwartungen zurückstellen. Dies sind einige der Stichworte, die Pfarrer Felix Schmid zusammen mit seiner Frau Karin in seinem Referat am Kleingruppentreffen vom 1.4.09 einbrachte.
W. Ackerknecht
Die Zusammenarbeit von Gruppen, auch von Hauskreisen, wird geprägt von den Charakteren der Mitglieder. Sympathien, Neigungen oder Stilfragen spielen eine wesentliche Rolle, wie wir mit dem Nächsten umgehen oder wie wir kommunizieren. Bei Meinungsverschiedenheiten ist es oft nicht einfach, sich klug oder korrekt zu verhalten. Innerlich baut sich Kritik oder Ablehnung auf. Frau Schmid, die in Flaach in der Hauskreisarbeit tätig ist, hat aufgezeigt, wie sie selber mit solchen Situationen umgeht.

Es hat ihr geholfen, im Gebet eine ungeklärte Situation zuerst vor Gott zu bringen, als ein Bekennen einer ungelösten Frage. Sie überlegt sich dann, was sie an der anderen Person genau stört und warum sie darüber so negativ betroffen ist. An diesem Punkt stellt sie sich die Frage, was sie selber aus der Sache lernen könnte. Sind es Dinge im eigenen Leben, die noch ungeklärt und offen sind. Dieses Vorgehen hat sie davor bewahrt, überhastet und emotional zu reagieren.

Pfarrer Schmid ermutigte dazu, vor Gott das Herz auszuschütten. Wir sollen es ‚sportlich’ nehmen und mit den Mitmenschen grosszügig sein. Viele Probleme können wir lösen, wenn wir bei uns beginnen. Wie gross ist meine Vergebungsbereitschaft? Bin ich bereit zur Versöhnung? Was kann ich aus der Situation lernen? – Unter diesen Aspekten seien Kleingruppen eine ausgezeichneter Ort, wo Gemeinschaft gelernt werden kann. Und dies sei doch ein Grund, für die Mitglieder eines solchen Kreises dankbar zu sein.
Bereitgestellt: 04.04.2009      
aktualisiert mit kirchenweb.ch