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Andreas Bänziger

Iris Gsell

Iris Gsell<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>362</div><div class='bid' style='display:none;'>1761</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Iris Gsell

10 Jahre
Besuche und Begleitung
von Trauernden.
Pfr. Christoph Naegeli,
Liebe Iris
Unsere Kirchgemeinde und deren Pfarrerschaft befinden sich in einer bevorzugten Situation, dürfen wir doch seit zehn Jahren an dich gelangen, wenn wir den Eindruck bekommen, dass Hinterbliebene bei Trauerfällen eine längerfristige Begleitung brauchen. Aus eigener Erfahrung weisst du, was es heisst, nach einem äusserst schmerzhaften Todesfall in der eigenen Familie «durchs dunkle Tal wandern zu müssen» (Psalm 23). Treffend schreibst du im jüngsten Jahresbericht:

«Auch ungelebtes Leben geht einmal zu Ende. Was ist denn ungelebtes Leben? – Gemeint sind wohl die Seiten in uns, die verhärtet und erstarrt sind. Ungelebte Trauer kann in uns solche verhärtete und erstarrte Seiten entstehen lassen. Lassen wir aber den Schmerz, die Trauer und vielleicht auch Wut und Ohnmacht zu, kann das Leben in uns wieder zum Fliessen kommen. Wo Leben ist, da ist auch Gott.»

Liebe Iris, mit deinem grossen Einfühlungsvermögen und deiner Fähigkeit, aktiv zuzuhören, bist du schon sehr vielen Menschen entscheidend zur Seite gestanden. Gewiss, deine Arbeit geschieht unspektakulär und ganz im Hintergrund. Doch sie scheint mir weit wichtiger zu sein als so manches, das sich im Scheinwerferlicht einer breiten Öffentlichkeit abspielt.

Im Namen der Kirchenvorsteherschaft und des Pfarrteams, vor allem aber auch der vielen, denen du in den vergangenen Jahren geholfen hast, danken wir dir aufrichtig und herzlich.
Pfr. Christoph Naegeli
Bereitgestellt: 28.05.2008      
aktualisiert mit kirchenweb.ch