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Hansruedi Vetsch

Gott lebt neu auf

Dialogpredigt Pfr. Matyas & Pfr. Vetsch (Foto: Hansruedi Vetsch):  Pfr. Istvan Matyas (links) und Pfr. Hansruedi Vetsch (rechts) anlässlich des gemeinsamen Ostergottesdienstes 2008 in der Stadtkirche.

Dialogpredigt Pfr. Matyas & Pfr. Vetsch (Foto: Hansruedi Vetsch): Pfr. Istvan Matyas (links) und Pfr. Hansruedi Vetsch (rechts) anlässlich des gemeinsamen Ostergottesdienstes 2008 in der Stadtkirche.

Am Ostersonntag haben Pfr. Hansruedi Vetsch mit Pfr. Istvan Matyas aus Rumänien zusammen den Gottesdienst gestaltet. Pfr. Matyas ist seit 5 Monaten während seines Weiterbildungsurlaubs bei unserer Kirchgemeinde zu Gast. In der Dialogpredigt haben die beiden Pfarrer aus ihrer Optik und mit ihrem Erfahrungshintergrund zum gleichen Text gepredigt.
Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. 1. Kor 15,19

Pfr. Hansruedi Vetsch ging in seiner Kurzpredigt auf den provokativen Artikel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Beobachter“ ein. Darin hat der Philosophieprofessor Wolters die Existenz des christlichen Gottes als „logische Unmöglichkeit“ dargestellt. Pfr. Vetsch entgegnet, dass es der Glaube auch eine „logische Unmöglichkeit“ sei: Dass Gott uns Menschen immer wieder neu annimmt ist dem Ungläubigen eine Torheit dem gläubigen Menschen ein Segen.

Die beiden Predigten von Pfr. Hansruedi Vetsch und Pfr. Istvan Matyas können untenstehend heruntergeladen werden.

Pfr. Istvan Matyas sprach von seiner Heimat, von der elementaren Not, die die Menschen haben, die z.T. die monatliche Elektrizitätsrechnung von umgerechnet 10 Fr. nicht bezahlen können. Und er mahnt: „Wir müssen Geduld haben. So wie Jesus viele Feinde überwinden musste, und als letztes dem Tod unterworfen wird, so haben auch wir viele tägliche Kämpfe und Aufgaben.“ Als Christen haben wir die Zuversicht, dass auch wir dereinst den Tod überwinden.

Pfr. Hansruedi Vetsch: Heute an Ostern, wollen wir wieder neu daran denken, dass uns Gott ein neues Leben schenken will. Dieses neue Leben überwindet den Tod und alles Lebensfeindliche. Dieses neue Leben in Christus stellt jeden von uns in seinen Dienst. Für jede und jeden von uns hat der auferstandene Christus eine ganz persönliche Lebensaufgabe. Denn…

Christus hat keine Hände,
nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.

Christus hat keine Füsse,
nur unsere Füsse,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.

Christus hat keine Lippen,
nur unsere Lippen,
um Menschen von ihm zu erzählen.

Christus hat keine Hilfe,
nur unsere Hilfe,
um Menschen an seine Seite zu bringen.

Wir sind die aktuelle Bibel,
die die Öffentlichkeit liest.
Wir sind Gottes Botschaft,
in Taten und Worten geschrieben.

->> Link zum erwähnter Artikel in der Zeitschrift Beobachter
Bereitgestellt: 24.03.2008      
aktualisiert mit kirchenweb.ch