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Andreas Bänziger

Studienreise von Osten nach Westen

Istvan Matyas (Foto: Andreas Bänziger): bei der Taufe eines Kindes

Istvan Matyas (Foto: Andreas Bänziger): bei der Taufe eines Kindes

Unsere Studienreise von Anghelus nach Frauenfeld ist für uns eine grosse Abwechslung. Man kann das mit verschiedenen Bildern beschreiben. Es ist eine Reise von Osten nach Westen, aus einen ziemlich armen Land in ein sogenanntes Wohlstandsland, aus einer kleinen Dorfgemeinde in eine grosse Stadtgemeinde usw. Im Moment habe ich ein anderes Bild in mir: Unsere bisherige Lage war eine Welt voll Aufgaben, und jetzt leben wir in einer Welt mit vielen Möglichkeiten.
Istvan Matyas,
Als Gemeindepfarrer fühle ich mich zuständig für die seelische, aber auch für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung unseres Dorfes. Ich soll immer wieder überlegen: „Welche Aufgabe ist im Moment die wichtigste, was kann noch warten, und was muss ich loslassen.“ Während der letzten Monate habe ich die Frage der Prioritäten von einer neuen Seite kennen gelernt. Zwischen Anlässen, Diensten, Vorträgen und verschiedenen anderen Möglichkeiten dürfen wir wählen.

Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Brüdern und Schwestern, die uns diese Zeit geschenkt haben, sehr herzlich bedanken. Ich hoffe, wir treffen die richtigen Entscheidungen, um diesen Aufenthalt gut zu nutzen. So wird er uns helfen, zu Hause die vielen Aufgaben immer wieder als von Gott gegebene Möglichkeiten zu sehen und mit den neuen Erfahrungen daraus das Beste zu machen.
Bereitgestellt: 27.02.2008      
aktualisiert mit kirchenweb.ch