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Karin Meyer

Hoffnungsband in der Altstadt zwischen Katholischer und Evangelischer Stadtkirche

Hoffnungsband<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>40</div><div class='bid' style='display:none;'>9706</div><div class='usr' style='display:none;'>31</div>

Montagnachmittag ist es. Mancher Passant in der Altstadt in Frauenfeld bleibt stehen. Es wird ein Band gespannt mit fröhlichen Wimpeln, Bildern, Fotos und Texten. Ein Hoffnungsband .
Die Idee des Hoffnungsbandes entstand in der Kinderbibelwoche 2020. Kinderbibelwoche ist seit vielen Jahren ein ökumenisches Projekt der evangelischen und der katholischen Kirche in Frauenfeld in den Frühlingsferien.
Hoffnung, so sagten sich Karin Meyer und Gunhild Wälti, ist das, was uns möglich macht auszuhalten, durchzuhalten.
Wir erwarten etwas in ganz weiter Ferne, was den Zustand, den wir gerade haben, verändern wird. Und zwar verändern in eine Form, die für uns schöner, beglückender ist. Wie ein Kind eine weite Autofahrt in die Ferien aushält, da es ein Eis am Ziel versprochen bekommen hat oder weil es weiss, dass dann ein kühles Bad im Pool es erfrischen wird. Hoffnung, es wird sich etwas verändern.
Nun haben sie beiden mit Hilfe von Florian Aeberhardt das Hoffnungsband von der evangelischen Stadtkirche zur katholischen Stadtkirche gespannt. Der gemeinsame Glaube an Gott, der uns liebt, der uns Kraft gibt, der unsere Hoffnung ist. An dem Band hängen Bilder, Gedanken, Geschichten und Fotos, die die Kinder und wie auch die Erwachsenen gestaltet haben. Momente sind da eingefangen, die hoffnungsvoll für diese Menschen in der letzten Zeit waren, die ihnen Kraft gegeben haben.
Wenn Sie also in den nächsten Tagen - bis nach Pfingsten wird das Band hängen - einen Spaziergang in die Altstadt machen, dann dürfen Sie hier am Hoffnungsband verweilen.
Den Abstand sollten Sie natürlich einhalten, aber staunen und lesen, das geht mit Abstand. Und sich von der positiven Kraft in den Bann ziehen lassen, das hoffen wir, dass das dann auch passiert.
Hoffnungsband: eine Idee aus der Kinderbibelwoche 2020. Merci allen, die das ermöglicht haben: der katholischen und der evangelischen Kirche Frauenfeld und auch der Stadt Frauenfeld, aber zuletzt auch allen, die da einen Beitrag gemacht haben. Hoffnung ist wichtig für uns Menschen. Und was auch wichtig ist, Sie alle dürfen auch immer noch mitmachen. Ihren Input dürfen Sie in den paratstehenden Korb in einer Stadtkirche legen und dann wird er auch seinen Platz am Hoffnungsband bekommen.

Gunhild Wälti und Karin Meyer
Bereitgestellt: 07.05.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch