Facebook

Jürg Buchegger

Gebet

Hände betend<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenweb.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>13</div><div class='bid' style='display:none;'>441</div><div class='usr' style='display:none;'>24</div>

Gebet in der Zeit des Corona-Virus
Jürg Buchegger,
„Bleibet hier und wachet mit mir! Wachet und betet!“ Der bekannte Taizé-Gesang, der auf Jesu Wachen und Beten vor seiner Gefangennahme in Gethsemane Bezug nimmt (Mt 26,38), kann eine Einladung für eine anhaltende Gebetszeit sein.
Die unübersichtliche Situation rund um das Coronavirus, die Hilflosigkeit und Überforderung, die allerorten sichtbar wird; die Angst, die Menschen umtreibt, erfordert besondere Wachsamkeit und inständiges Gebet. (vgl. Kol 4,2f). Gemeinsames Gebet und öffentlich gefeierte Gottesdienste sind zur Zeit nicht mehr möglich. Wir werden zwar die Glocken hören, denn zum Schweigen lassen wir uns nicht bringen. Aber wir werden keine Gemeinschaft im Gottesdienst erfahren. Das werden wir vermissen.

Doch wir dürfen als Christen im Gebet ein Wächteramt übernehmen, wie es im Buch Jesaja heisst:
Auf deinen Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter eingesetzt,
den ganzen Tag und die ganze Nacht,
niemals schweigen sie!
Die ihr den Herrn erinnert, gönnt euch keine Ruhe
und lasst ihm keine Ruhe,
bis er es fest gründet
und bis er Jerusalem ruhmreich macht auf der Erde.

(Jes 62,6f)

Wir laden Sie ein zum Gebet. Dazu gehört der Dank für die vielen Menschen, die in diesen Wochen Verantwortung übernehmen und arbeiten, damit nicht alles zum Erliegen kommt, besonders für das Personal in den Lebensmittelgeschäften und für das Personal in den Spitälern, Altersheim und in den Arztpraxen. Für sie gilt es auch zu beten.
Wir wollen die Menschen nicht vergessen, die ihre Läden und Geschäfte schließen müssen und dadurch in wirtschaftliche Not geraten.
Wir beten für die Verantwortlichen in der Öffentlichkeit, dass sie das Augenmass behalten in ihren Entscheiden.
Wir beten für unser Volk und unsere Kirche, dass wir demütig werden und zu Gott umkehren..... So gibt es noch viele Anliegen mehr, die wir vor Gott bringen dürfen.

Unsere Kirchen sind geöffnet untertags. Es gibt die Möglichkeit, dort innezuhalten, eine Kerze anzuzünden und zu beten. Es liegen Fürbittebücher auf.

Sonst ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Sie können sich über Whatsup-Gruppen im Gebet vernetzen, am Telefon miteinander beten, über Skype usw.

Das alles zur Ehre Gottes: Unser Vater im Himmel. Dein Name werde geheiligt, dein Reich komme.
Bereitgestellt: 18.03.2020     Besuche: 35 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch