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Andreas Bänziger

Familienfreundliche Gottesdienste

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Engagierte und kreative familienfreundliche Gottesdienste feiern.
Die Familienfreundlichen Gottesdienste im Kurzdorf sind in unserer Kirchgemeinde zu einem beliebten Anlass herangewachsen. Irene Felix engagiert sich seit einigen Jahren im Team, welches diese Gottesdienste mitgestaltet. Margrit Wyss hat ihr dazu einige Fragen gestellt.
Margrit Wyss,
Irene, Du engagierst Dich seit Jahren, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen, im
Team der Familienfreundlichen Gottesdienste. Wie ist es dazu gekommen?

Mein Mann und ich waren im Lord’s-Meeting-Team (Abendgottesdienst) tätig. Als unsere eigenen Kinder heranwuchsen, verlagerte sich unser Bedürfnis nach einem Familienangebot am Sonntagmorgen. Deshalb wechselten wir zum Familienfreundlichen Gottesdienst. Jeweils am ersten Sonntag im Monat beginnt der Gottesdienst für alle in der Kirche. Später teilt er sich in Jugendgottesdienst (Karin Meyer) und Kinderprogramm auf. Zum Schlusslied und Segen kommen die Kinder wieder in den Gottesdienst zurück.

Was motiviert Dich?
Es ist mir ein Anliegen, dass unsere Kirchgemeinde attraktive Gottesdienste anbietet.
Wenn ein solcher dann gelungen ist, bin ich weiterhin motiviert. Ich freue mich, meine Gaben einbringen zu können.

Wieviele Personen sind normalerweise im Team dabei?
Wir sind neun Personen, davon drei Ehepaare. Es sind dies: Irene und Andreas Felix, Beate Herrmann, Alice Hofmann, Peter Schweizer, Christine und Christian Wälchli sowie Martina und Andreas Winkler.

Die Vorbereitungen beanspruchen Zeit. Wieviel im Durchschnitt?
Es sind durchschnittlich sieben Stunden pro Person und Gottesdienst.

Ihr nehmt jeweils nach den Proben das Nachtessen zusammen ein. Seid Ihr auch freundschaftlich miteinander verbunden?
Ja, auf jeden Fall! Gemeinschaft und Freundschaft, auch neben den Gottesdienstvorbereitungen, sind uns wichtig.

Könnt Ihr Einfluss nehmen auf das Thema und den musikalischen Bereich?
Das Hauptthema wird vom Leitungsteam (Andreas Bänziger, Irene Felix und Christian Wälchli) bestimmt. Für den Bibeltext ist jeweils der Pfarrer zuständig. Die Lieder sucht jemand vom Team aus. Im Gottesdienst singen und musizieren wir gemeinsam.

Entstehen die Ideen zum Thema im Team oder individuell?
Die Ideen entstehen meistens in den Sitzungen. Wir tauschen Gedanken zum Thema aus und tragen Ideen zusammen – bis es «funkt».

Auch fürs Kinderprogramm?
Ja. Nach einem gemeinsamen Start in der Sitzung teilen wir uns in verschiedene Arbeitsgruppen auf.

Eure Kreativität scheint keine Grenzen zu haben!
Das ist natürlich einerseits der Vorteil eines Teams! Anderseits kommen wir häufig mit «leeren Händen» an die Sitzungen und werden am Abend selbst von Gott mit Ideen beschenkt.

Erinnerst Du Dich an ein spezielles Erlebnis im Kinderprogramm?
Einmal war unser Programm fertig, doch wir hatten noch Zeit übrig. Alle waren vom WM-Fussball-Fieber gepackt. Spontan entschlossen wir uns für ein Penaltyschiessen mit einer zerknüllten Zeitung als Ball. Das Tor markierten die zwei Säulen im Dachgeschoss des Chrüterhus’. Ein «Sportreporter» fragte die Kinder für welches Land sie antreten werden. Das machte allen grossen Spass – und der soll ja auch sein!

Inwieweit sind die Kinder deiner Familie involviert?
Sie benutzen das ganze Angebot: Die älteren beiden (13- und 11-jährig) gehen ins Jugend- und der jüngste (8-jährig) ins Kinderprogramm.

Wie steht es mit Reaktionen nach einem Familiengottesdienst?
Häufig geben Gottesdienstbesucher sofort Rückmeldung. Es können positive oder negative Eindrücke sein, wobei die positiven überwiegen.

Empfindest Du diese Aufgabe als Bereicherung in Deinem Leben?
Ja, auf jeden Fall! Ehrlich gesagt: es gibt aber auch Hoch und Tiefs. Manchmal bin ich hell begeistert und motiviert und manchmal fühle ich mich leer und müde. So, wie sich das Leben eben abspielt.

Wenn du einen Wunsch frei hättest...
Häufig wünsche ich mir mehr Weisheit im täglichen Leben.

Was wünschst Du Dir für unsere Kirchgemeinde?
Dass sie sich von Gott leiten lässt und jeder, der in der Kirche ein und aus geht, Gott fragt: «Was willst DU von mir - was soll ich tun?»
Bereitgestellt: 12.04.2007      
aktualisiert mit kirchenweb.ch