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Marcel Keller

Zweimonatsbild Dezember 2018 / Januar 2019

004a<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1019</div><div class='bid' style='display:none;'>6214</div><div class='usr' style='display:none;'>15</div>

Bild von Martha Haffter
Ursula Bollack ,
Zugegeben, in die Jahreszeit passt das ausgesuchte Bild von Martha Haffter nicht. Da wechselt der Sommer zum Herbst; einige Blätter sind noch grün und hängen an den Bäumen, andere tragen schon die herbstlichen Farben oder sind mit dem Wind davongeflogen.

Fast in der Mitte des Bildes ist unsere Stadtkirche zu sehen. Der Himmel ist blau und das Licht sanft. Eine wohltuend ruhige Stimmung. Man möchte sich auf eine unsichtbare Bank hinsetzten, einfach sein und vor sich hin sinnieren. Da ist auch ein Weg, der ein wichtiger Teil des Bildes ist.

Und deshalb passt das Bild eben doch. Das Jahresende ist nah und ein neues Jahr steht vor der Tür. Der Weg als Zeichen des Weitergehens. Unterwegs sind wir immer und was die Zukunft bringt weiss niemand von uns.

Die Kunstkommission hat Ihnen seit Dezember 2014 alle zwei Monate ein Bild vorgestellt, das im Besitz der Kirchgemeinde ist. Es hat uns Freude bereitet, immer wieder eine Perle ans Tageslicht zu holen und mit Ihnen ein paar Gedanken zu teilen. Mit dem jetzigen Bild verabschieden wir uns- es hat einfach keine neuen Gemälde mehr, die wir vorstellen könnten .

Was Ihnen bleibt sind die Broschüren in der Cafeteria im Kirchgemeindehaus, wo Sie sich gemütlich niederlassen und die Texte zu den Bildern nachlesen können.

Was uns bleibt ist der Wunsch, dass Sie immer wieder etwas berührte von den gezeigten Kunstwerken. Das will sie, die Kunst, lebendig und im Alltag gegenwärtig sein. Sie ist nichts Elitäres, sondern Auseinandersetzung mit dem Leben und hier auch mit dem Glauben.

Und zu allerletzt bedanken wir uns bei allen Leserinnen und Lesern, die sich für unsere Texte interessiert haben.
Möge Ihnen allen ein guter Weg sich auftun, wenn das neue Jahr anbricht; einer mit Fernsicht, sanftem Licht und dem Segen unseres Gottes.

Ursula Bollack-Wüthrich
Für die Kunstkommission
Bereitgestellt: 01.12.2018     Besuche: 15 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch