Facebook

Jürg Buchegger

Das Heil kommt von den Juden

STH_Porträts-18a —  Pfr. Dr. Christian Stettler<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>540</div><div class='bid' style='display:none;'>7729</div><div class='usr' style='display:none;'>193</div>


Seminar 24. März 2018.
09.00 bis 12. 00 Uhr
Jürg Buchegger,
Jesus ist Jude. Als Gott der Sohn Mensch wurde, wurde er Teil des jüdischen Volkes. Er wuchs im jüdischen Glauben auf und befolgte die religiösen und kulturellen Bräuche des Judentums. Das Alte Testament war für ihn das Wort seines himmlischen Vaters.

Die erste christliche Gemeinde war jüdisch. Sie glaubte, dass Jesus der versprochene Messias Israels ist. „Das Heil kommt von den Juden“: Der Jude Jesus ist der Retter und Herr aller Völker (Johannes 4, 22). So hat Jesus seinen Weg gesehen. Die ersten Judenchristen haben ihre Missionstätigkeit so verstanden, dass sie die Heidenvölker eingeladen haben, durch den Glauben an den jüdischen Messias ein Teil Israels zu werden.

Es gibt aber immer wieder Stimmen, die sagen, wir könnten als Christen das Alte Testament auf der Seite lassen. Der Gott des Neuen Testaments sei schliesslich der Gott der Liebe, der Gott des Alten Testaments aber ein Gott der Rache. So wird zwischen Jesus und seinem Volk ein grosser Unterschied gemacht: Hier die Juden – dort Jesus. Das Gleiche geschieht beim Apostel Paulus: Man sagt, er habe mit dem Judentum gebrochen.

Prof. Dr. Christian Stettler wird an diesem Seminarmorgen mit uns der Frage nachgehen, was es heisst, das Neue Testament auf dem Hintergrund des Alten Testaments und des damaligen Judentums zu lesen. Gleichzeitig wird er beleuchten, was sich mit dem Kommen von Jesus ereignet und geändert hat für Juden und für Nicht-Juden. Wie sieht das praktisch aus, wenn Paulus in 2 Kor 1, 20 sagt: „Was immer Gott verheissen hat – in Jesus Christus ist das Ja und so auch durch ihn das Amen, damit Gott verherrlicht werde durch uns“? Welche Folgen hat das für unser Verstehen der Bibel des Alten und des Neuen Testaments?

Das Seminar ist kostenlos. Es ist allgemein verständlich. Es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Nehmen Sie Ihre Bibel mit.

Ort: VIVA Rheinstrasse Frauenfeld (bei der evangelischen Kirche Kurzdorf)
Zeit: Samstag, 24. März 2018, 9-12 Uhr.


Prof. Christian Stettler ist im Thurgau aufgewachsen und hat in Frauenfeld die Kantonsschule absolviert. Er unterrichtet Neues Testament und antikes Judentum an der theologischen Fakultät in Zürich und an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule in Basel. Mit seiner Frau Hanna Stettler teilt er das Pfarramt in der Kirchgemeinde Flaach ZH.
Bereitgestellt: 20.01.2018     Besuche: 126 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch