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Barbara Keller

Streit und Frieden

Konfirmation 2017<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-frauenfeld.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>26</div><div class='bid' style='display:none;'>7182</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Konfirmation 2017

Am 07. Mai 2017 machten sich die KonfirmandInnen von Pfarrerin Barbara Keller zum Thema "Streit und Frieden" Gedanken. Psalm 91 war ihnen dabei Grundlage. - Auf ruhige Art und Weise haben sie dieses Thema ganz intensiv behandelt. - Klamauk war für sie nicht wichtig. Erstaunlicherweise viel Gekicher und lachen. Das hat mich das ganze Jahr durch berührt, in der Vorbereitung zur Konfirmation und durch die Konfirmation hindurch erst recht. - Hier noch alle Texte, die nicht vorgelesen wurden:
Barbara Keller,
Streit und Frieden.



- Jan Kapeller: Krieg brachten noch nie Ehre oder Ruhm, denn dabei starben immer Leute die den Krieg eigentlich gar nicht wollten. Zerstörung und Chaos sind die Folgen eines Kriegs und nicht die erhoffte Herrschaft der Könige oder Diktatoren. Aufbruch ins neue Leben bedeutet seine Sorgen und Sünden hinter sich zu lassen und ein sorgenfreies Leben zu beginnen mit Gott.
- Maurino Buzzi: Wenn ich über das Thema nachdenke, merke ich, dass ich selten Streit habe. Und wenn ich doch mit jemanden streite, sind es eher Nichtigkeiten. Wenn ich, meiner Meinung nach im Unrecht bin, suche ich sofort die Versöhnung. Manchmal entsteht Streit auch durch Missverständnisse. In diesem Fall ist Streit sicher unnötig, wie sowieso in den meisten Fällen. Allgemein gesagt, an Streit ist nicht sinnvoll, ausser die Versöhnung.
- Samuel Ehmann: In der heutigen Welt wird man immer zwischen streit und frieden hin und her gerissen.- Egal wo man ist oder mit wem unterwegs ist sind dies zwei Themen auch anwesend.
Man versucht zwar ohne das eine zu leben aber ohne das eine gibt es das andre nicht.
Jedoch liegt es bei uns wie wir damit umgehen. Die einen mit Gewalt, die anderen mit Wörter und die letzten versuchen es zu ignorieren. Jedoch haben wir die Wahl wie wir damit umgehen. Ich persönlich versuch es zu ignorieren.
- Simon Schneider


Gedanke von Fabienne:

Ich stelle mir die Frage wie überhaupt Streit entstehen kann. Es kann bei kleinen Dingen anfangen wie zum Beispiel wenn man sein Nachbar nicht mag oder wenn man nicht teilen möchte. Das sind eher kleinere Streitigkeiten. Es gibt aber auch jetzt momentan auf der Welt Streit zum Beispiel wenn in Nordkorea eine Atombombe gezündet wird. Die ganze Welt ist vom Streit betroffen. Lohnt es sich zu streiten? Wenn wir nicht Streiten würden hätten wir Weltfrieden. Solange es aber Menschen gibt, die alles beherrschen wollen gibt es immer wieder Konflikte und aus einer Streitigkeit entsteht Krieg. Streiten im kleinen Rahmen gehört dazu. Es gäbe keine Versöhnung, wenn es keinen Streit gäbe. Man kann auch friedlich streiten und so das Gegenüber zum Nachdenken anregen.

Gedanke von Alexandra:

Eine Mauer um sich abzugrenzen? Zwischen Streit und Frieden. Zwischen Gewalt, Krieg und Einigung. Ich frage mich, ist es das Beste sich abzugrenzen und dem Streit den Rücken zu zukehren? Vielleicht schützt man so den eigenen Frieden. In der heutigen Zeit gibt es viele Konflikte, so dass man schnell den Überblick verlieren kann. Man stellt sich des Öfteren die Fragen, ob man hin oder doch lieber wegschauen soll. Meiner Meinung nach, sollte jeder für sich selbst entscheiden: Frieden fördern oder sich vom Streit abzugrenzen. Wichtig ist aber, vom eigenen Streit immer wieder zum Frieden zurück zu kehren. Aus jeder schlechten Situation wieder ein gutes Ende daraus zu machen. Nach dem man sich mit einer Person gezofft hat, den Mut haben doch Frieden zu schliessen. Niemand hat gesagt es ist einfach den eigen Stolz zu überwinden und Mut zu haben sich zu entschuldigen. Aber ist es nicht schön wenigstens hinter den eigenen Mauern Frieden zu haben?
Bereitgestellt: 07.05.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch